Der Kasperl kommt am 24. Dezember

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Einer langjährigen Tradition folgend wird uns auch dieses Jahr wieder der Kasperl am heiligen Abend besuchen. Das ideale Programm vor der Bescherung, damit das Christkind Zeit und Ruhe hat um den heiligen Abend vorzubereiten.

Wie immer kommt der Kasperl am 24.12. in die alte Volksschule von Großweikersdorf. Einlass ab 13:30, um 14 Uhr beginnt die Vorstellung bis ca. 15 Uhr.

 

Fischer und Griss für Alexander Van der Bellen

Eine deutliche Empfehlung für Alexander Van der Bellen haben Altbundespräsident Heinz Fischer und die ehemaligen Präsidentschaftskandidatin Irmgard Griss bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Wien abgegeben.

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Fischer und Griss luden zur gemeinsamen Pressekonferenz

Er kenne Alexander Van der Bellen seit Jahrzehnten und sei überzeugt, dass er die menschlichen und die amtlichen Qualitäten für das Amt habe, das am Sonntag vergeben wird, so Fischer. Er sei zudem überzeugt, dass Van der Bellen die richtige Einstellung zum großen Projekt Europa habe: „Er wird der bessere Türöffner sein, der uns in den Kontakten mit anderen Ländern besser helfen kann.“

Fischer hob zudem Van der Bellens Einstellung zur Nachbarschaftspolitik als „die bessere“ hervor. Er sei „ein bißchen erstaunt und besorgt“ gewesen, als er gelesen habe, man solle die Kontakte zu „unserem wichtigsten Nachbarn Deutschland“ etwas herunterschrauben und stattdessen Kontakte zu Staaten wie Polen unter Präsident Jaroslaw Kaczinski und Ungarn unter Premier Victor Orban in die Höhe heben.

Die gesamte Story auf http://orf.at/stories/2368854/2368855/

Mindestsicherung NÖ: Asyl heißt das Motto, gestrichen wird bei allen

„Flüchtlinge“ haben sie gesagt, aber gestrichen wird bei allen, auch bei allen Österreichern. Das Land NÖ hat mit den Stimmen der ÖVP, FPÖ sowie des Team Stronach eine Änderung des NÖ Mindestsicherungs-Gesetzes durchgepeitscht und damit einen massiven Angriff auf einkommensschwache Haushalte vorgenommen. Es werden nicht nur die in den Medien strapazierten

  • vielköpfigen Familien sein, sondern ebenso
  • Geringverdiener mit Frau und kleinen Kindern,
  • alleinerziehende Mütter, die sich zum Schutz ihrer Kinder von gewalttätigen Männern getrennt haben,
  • chronisch kranke Personen, die zwar als erwerbsfähig gelten, am Arbeitsmarkt aber enorm schlechte Karten haben.
  • Eltern, die mit ihren erwachsenen Kindern mit Behinderung im selben Haushalt leben und
  • Familienväter, die sich mit schwerer Arbeit körperlich ruiniert haben und gekündigt wurden.

Von Gerechtigkeit, mit der das Land NÖ die Änderungen rechtfertigt, also keine Spur. Und auch das Argument der Unfinanzierbarkeit zieht nicht: Ganze 0,8% hat das Land NÖ laut seinem eigenen Rechnungsabschluss im Jahr 2015 für Bedarfsorientierte Mindestsicherung ausgegeben.

Weitergehende Infos

Wählen! Nicht wundern. Für das Ansehen Österreichs.

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„Machen wir uns nichts vor. Kontrahent Hofer und sein Chef Strache wollen die blaue Republik. Strache will die FPÖ-Machtübernahme. Strache will Bundeskanzler werden, das ist das oberste Ziel der Freiheitlichen Parteiführung. Die Bundespräsidentenwahl ist für die FPÖ nur eine Zwischenetappe auf diesem Weg. Am Beginn des Präsidentschafts-Wahlkampfes haben sie das auch noch ganz offen gesagt. Das Ziel der Machtübernahme, bei der die wichtigsten Funktionen unseres Landes in blauer Hand liegen, mag aus Sicht der FPÖ legitim sein. Aber ist das auch im Interesse Österreichs? Wir haben dazu eine klare, eine eindeutige Meinung:

Wir möchten nicht, dass Österreich das erste westeuropäische Land ist, an dessen Spitze ein rechtspopulistischer, deutsch-nationaler Burschenschafter steht. Und wir sind uns sicher, dass die breite Mehrheit in Österreich das auch nicht möchte. Das Ergebnis im Mai hat das ja schon gezeigt. Also: Bitte gehen Sie wählen, dann werden wir uns auch nicht wundern!“

FPÖ hetzt und spaltet auf Gemeindeebene

Bei der Planungssitzung zur Bundespräsidentenwahl am 25. Oktober war wie berichtet kein einziger FPÖ Mandatar anzutreffen. Scheinbar ist die FPÖ nicht an einer ordnungsgemäß abgewickelten Wahl interessiert oder arbeitet schon eine Strategie die Wahl am 4. Dezember wieder anfechten zu können. Soweit so schlecht ….

Interessant finden wir, dass manche FPÖ Gemeinderäte scheinbar doch genug Zeit fanden einen Antrag, scheinbar vorgeschrieben von Hr. Kickl aus Wien bei der am gleichen Tag stattgefundenen Gemeinderatsitzung einzubringen, welcher überhaupt nichts mit der Gemeindearbeit zu tun hat:

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„Gefordert“ vom Bürgermeister wurde unter anderem, offenzulegen wie hoch denn die „gesetzwidrige“ Belastung durch „Asylanten“ sei. (Anmerkung: Es gibt keine Asylanten sondern nur Asylwerber oder Asylberechtigte, der Begriff „Asylanten“ wird gerne immer wieder abwertend in der Kommunikation der FPÖ verwendet).

Wichtig zu wissen für die Gemeindebürger: Die Aufwände für die Asylwerber werden ausschließlich vom Bund, Land und Organisationen wie dem Roten Kreuz finanziert, der Gemeinde entstehen hier keine Kosten. Die Frechheit, hier von einer „gesetzwidrigen“ Kostenbelastung durch unsere Gemeinde zu sprechen, damit letztendlich den Bürgermeister aber auch den gesamten Gemeinderat zu diskreditieren muss man einmal haben. Nach dem Motto, immer Dreck werfen, es wird schon was hängen bleiben.

Natürlich könnte man jetzt behaupten, dass das Thema Asyl am Ende des Tages jeden einzelnen Staatsbürger etwas kostet. Das nennt man aber Solidargesellschaft, das unterscheidet uns übrigens von Staaten, in denen die öffentliche Hand für das Gemeinwohl nicht aufkommt. Aber dass die FPÖ für das Gemeinwohl nicht viel übrig hat kann man ja derzeit sehr gut in Oberösterreich erleben. Dort wird reingefahren ins Sozialsystem und den Schwächsten der Schwachen weggenommen.

„Gefordert“ wurde auch, dass der Bürgermeister beim Land nachfragen soll, wieviel denn jetzt die Kosten für die Flüchtlinge ausmachen. Dies kann wohl die FPÖ sehr wohl selbst vor Ort im Landtag erfragen, schließlich sitzen dort auch FPÖ Mandate. Das Thema selbst hat mit der Gemeindepolitik überhaupt nichts zu tun.

Dass dieser Antrag überhaupt nichts mit dem Aufgabengebiet der Gemeindeverwaltung zu tun hat, sondern lediglich hetzen und spalten soll war glücklicherweise sogar einigen FPÖ Mandaten zu viel. So wurde dieser Antrag dann auch mit den Stimmen der ÖVP, SPÖ und von 2 von 4 FPÖ Mandaten abgeschmettert.

Hier die Agenda der letzten Gemeinderatsitzung im Detail: 20161025 – man kann unschwer erkennen wo die Arbeitsschwerpunkte auf Gemeindeebene liegen. Jeder Gemeindebürger ist übrigens herzlich eingeladen die Gemeinderatsitzungen zu besuchen! Bundespolitik und schmutzige politische Agitation haben in unserer Gemeinde nichts verloren, wir alle sollten uns nicht spalten lassen. Auch nicht auf Befehl von Hr. Kickl oder sonstigen Hetzern der FPÖ Bundespartei.

Übrigens: Ein gleichlautender Antrag wurde in diesen Wochen in fast allen Gemeinden in Niederösterreich von der FPÖ eingebracht. Vielerorts auch in Gemeinden mit NULL Asylwerbern oder Asylberechtigten. Jeder Bürger möge sich seinen Teil dazu denken ….