Nein zur 60-Stunden-Woche

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8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Freizeit, 8 Stunden Schlaf!

Vor 100 Jahren haben wir SozialdemokratInnen den 8 Stunden-Tag erkämpft. Jetzt wollen Kurz und Strache den arbeitenden Menschen den 12 Stunden-Tag und die 60 Stunden-Arbeitswoche von oben herab diktieren. Das werden wir nicht zulassen!

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Äpfel und Birnen ….

abEin offensichtlich Pädophiler und SPÖ Gemeindepolitiker wurde wegen Kindesmißbrauchs angezeigt. Wie Medien berichten, soll der Mann seine Enkelkinder missbraucht haben. Bei der Staatsanwaltschaft spricht man von „innerfamiliärem Missbrauch“. Bei einer Hausdurchsuchung stießen die Beamten in einem Kellerraum außerdem auf zahlreiche historische Waffen – unter anderem Handgranaten, Faustfeuerwaffen und Schlagringe. Dokumente, die den Besitz dieser Waffen erlauben würden, besitze der Verdächtige nicht. Auch Devotionalien aus der NS-Zeit wurden gefunden. Deshalb laufen auch Ermittlungen wegen Wiederbetätigung – wobei laut Staatsanwaltschaft noch geklärt werden muss, ob es einen entsprechenden Vorsatz gab oder der Verdächtige lediglich einer Sammlerleidenschaft nachgeht. Unter Wiederbetätigung fällt, wenn diese Materialien auch propagandistisch genutzt werden. Im Landesparteivorstand am Dienstag, 30.01.18 wird der Mann aus der SPÖ ausgeschlossen.

Am 23. Jänner kommt raus, dass es ein Liederbuch der FPÖ Burschenschaft Germania gibt, in dem der Judenmord und das Naziregime verherrlicht werden. In einem Lied heißt es konkret: „Da trat in ihre Mitte der Jude Ben Gurion: ‚Gebt Gas, ihr alten Germanen, wir schaffen die siebte Million‘.“ Andere Lieder ehren zum Beispiel die Legion Condor, eine Einheit der deutschen Luftwaffe, die im Spanischen Bürgerkrieg Angriffe gegen die Zivilbevölkerung flog. Ebenfalls verherrlicht werden in den abgedruckten Texten die Wehrmacht und ihre Kriegsverbrechen rund um die Einnahme von Kreta im Zweiten Weltkrieg. Langjähriges Mitglied und stellvertretender Vorsitzender der FPÖ Burschenschaft Germania ist zu diesem Zeitpunkt der FPÖ-Spitzenkandidat für die niederösterreichische Landtagswahl, Udo Landbauer. Er behauptet von NS-verherrlichenden Liedern nichts gewusst zu haben und diese auch nie gesungen zu haben.

Norbert Hofer wurde im Dezember 2017 von der FPÖ als Infrastrukturminister nominiert und als Minister in der Bundesregierung Kurz ernannt und angelobt. Er ist Mitglieder FPÖ Vorfeldorganisation Marko Germania. Die Marko Germania beruft sich auf das „deutsche Vaterland“ und lehnt die „geschichtswidrige Fiktion einer „österreichischen Nation“ ab. Dabei nennt die Burschenschaft für als Bestimmungsmerkmal für die Volkszugehörigkeit auch das biologische Kriterium der „Abstammung“ bzw. „Rasse“. Ein Afghane oder Syrer wird daher mit dem Erwerb des österreichischen Passes und dem Lernen der deutschen Sprache nicht automatisch ein Österreicher. Die Marko Germania lehnt die „totale Gleichheit aller Menschen“ ab.

Deswegen ist es sehr bedauerlich und schmerzt wenn 381 MitbürgerInnen in Großweikersdorf kein Problem damit zu haben, dass Ihr Spitzenkandidat einem Verein angehört, der den Holocaust verherrlicht und dessen Mitglieder offen zu ihrer demokratiefeindlichen und rassistischen Gesinnung stehen. Das schmerzt wirklich, das sollte jedem aufrechten Demokraten sehr zum Nachdenken bringen. Mehr muss man zu den Vorfällen der letzten Wochen nicht schreiben …..

Danke!

Bildschirmfoto 2018-01-28 um 17.31.16Das Ergebnis der Landtagswahl für unsere Gemeinde. Immerhin über 3% mehr für die Sozialdemokratie, danke dafür allen GroßweikersdorferInnen die uns Ihr Vertrauen geschenkt haben. Bedauerlicherweise scheinen 381 MitbürgerInnen kein Problem damit zu haben, dass Ihr Spitzenkandidat einem Verein angehört, der den Holocaust verherrlicht und dessen Mitglieder offen zu ihrer demokratiefeindlichen und rassistischen  Gesinnung stehen. Das schmerzt.

Am Sonntag gehts um unsere Zukunft

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Am 28. Jänner entscheiden wir über die Zusammensetzung der Landesregierung in den kommenden 5 Jahren. Wir entscheiden, ob die ÖVP wie bisher mit absoluter Mehrheit „drüberfährt“ über sinnvolle Maßnahmenvorschläge auch der anderen Parteien oder ob es gelingt diese absolute Mehrheit zu brechen. Es besteht die einmalige Chance auch in unserem Bundesland Veränderungen zum besseren zu bewirken.

Absolute Macht, so wie in Niederösterreich, korrumpiert. Absolute Macht, so wie in Niederösterreich verhindert jegliche sinnvolle Diskussion und vor allem Verbesserung in so vielen Bereichen.

Am 28. Jänner wird auch entschieden, ob unser Niederösterreich ins rechtsextreme rutscht so wie im Bund. Dem Wähler steht frei, ob er Angehörige von Naziverbindungen wie „Germania“ für sich arbeiten lassen will oder erfahrene und im Leben stehende Menschen wie Franz Schnabl – kein Berufspolitiker wie Mikl Leitner sondern ein gestandener Manager mit sozialem Einfühlungsvermögen. Es entscheidet sich ob ein Nazilieder singender Burschenschafter oder eine gebildete, einfühlsame und extrem kompetente Frau wie unsere Doris Hahn die Geschicke im Landtag mitgestalten wird.

Es steht dem Wähler frei, ob er Niederösterreich zurück in die Vergangenheit und in den Mief und die grauen Zeiten der 60er und 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurückstufen will oder mit einer ambitionierten und positiven Sachpolitik auch endlich in unserem Bundesland die alten Strukturen aufgebrochen und das Land endlich nachhaltig weiterentwickelt wird.

Ein Lichtblick zur Landtagswahl

ltw2018Am 28. Jänner findet die Landtagswahl in Niederösterreich statt. Diese Wahl steht eindeutig im Zeichen des Umbruchs. Wir bitten Sie also um Ihre Stimme am 28. Jänner. Für Franz Schnabl auf Landesebene und Doris Hahn im Bezirk Tulln. Und für den Großweikersdorfer Stefan Kurz, der dieses Mal auf Listenplatz 4 im Bezirk Tulln antritt. In unserer Sonderausgabe des LICHTBLICK finden Sie weitergehende Informationen warum dies gerade für Niederösterreich so unglaublich wichtig ist.