ÖBB verspricht Ende des schlechten Mobilfunkempfangs im Zug

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Die ÖBB, das Infrastrukturministerium und die drei großen Mobilfunker A1, T-Mobile und „3“ nehmen 100 Millionen Euro in die Hand, um die Mobilfunkabdeckung entlang wichtiger Bahnstrecken auszubauen. Insgesamt werden rund 900 neue Mobilfunksender entlang von 1.500 Kilometern Bahnstrecke errichtet. Bevorzugt soll dabei bestehende Infrastruktur wie die GSM-R Sendemasten der Bahn oder auch Masten für den Fahrstrom der Bahn genützt werden. Etwa alle fünf Kilometer wird eine zusätzliche LTE-Sendestation errichtet, jeder Standort ist mit 200 Mbit/Sekunde angebunden. Noch gibt es keine konkreten Informationen ob und in welchem Umfang auch die Franz-Josefs-Bahn ausgebaut wird. Eine erste veröffentliche Grafik lässt aber vermuten, dass der Ausbau zumindest bis Absdorf-Hippersdorf im Jahr 2018 abgeschlossen sein wird, die Strecke nach Krems wird ausgebaut.

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Infrastruktur – Konzept für Straßensanierungen

Erstellung eines mittel- bis langfristigen Konzeptes; in diesem Zusammenhang wird die Sanierung des Bad/Fußball/Tennisparkplatzes von uns als vorrangig betrachtet. Des Weiteren ist auch endlich der Badweg und der Bereich Schmidapark entsprechend zu gestalten.

Eine weitere Forderung ist endlich die Errichtung eines Gehweges im Bereich des Badweges, damit ein zumutbares Erreichen des Einkaufzentrums und des hoffentlich bald im Bau befindlichen neuen Betriebsgebiet ermöglicht wird.

Ideen zur Nachhaltigkeit in unserer Gemeinde

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Ein emissionsfreies Auto

Heute ist ein Leben ohne Mobilität und Verkehr nicht mehr vorstellbar. Für die Menschen sind Transportmittel unerlässlich geworden, einerseits um zur Arbeit oder in den Urlaub zu gelangen, andererseits für den Krankentransport oder die Verteilung von Gütern und Dienstleistungen. Doch die die allermeisten Transportmittel verbrauchen fossile Rohstoffe, die meist klimaschädliches CO2 freisetzen.

Im Rahmen einer Studie wurde in Großriedenthal, Hohenwarth und Kirchberg am Wagram die Bevölkerung zu Anforderungen in Sachen Mobilität befragt. Sowohl Erwerbstätige als auch PensionistenInnen sehen einen Bedarf an einem Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Man kann aus der Studie auch ableiten, dass erst ein attraktives Angebot wirkliche Motivation zum Wechsel auf „Ölfis“ schafft.

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Best practice Beispiele aus der Umgebung

Best practice Beispiele aus der unmittelbaren Umgebung von Großweikersdorf haben gezeigt, dass es sehr wohl möglich ist mit entsprechender Motivation flexible private Fahrgemeinschaften zu bilden. Das sicher bekannteste Beispiel stellt der flexible Fahrtendienst in Stetteldorf dar. Mittlerweile wird dieses lokal organisierte Verkehrsmittel von 200 Personen in der Woche genutzt. So werden unnötige „Parallelfahrten“ vermieden bzw. werden damit völlig neue Möglichkeiten im Nahverkehr geschaffen. Aber auch „familiäres Carsharing“ ist keine Fiktion. In Herzogenburg hat die Initiative „MOVE“ die Idee eines Carsharing mittels E-Mobilen verwirklicht. Am Rathausplatz steht ein Elektroauto, das von den Mitgliedern des Vereins genutzt werden kann. Ein Elektroauto macht aber nur Sinn, wenn auch der Strom öko ist. Auch in Herzogenburg wurde so wie in Großweikersdorf ja leider der Bau von neuen Windrädern vom Land Niederösterreich verhindert was der Sache natürlich nicht dienlich ist.

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Die 4. Revolution

Ein unserer Meinung nach toller Filmtipp in diesem Zusammenhang: Die 4. Revolution von Carl-A. Fechner steht für eine mitreißende Vision – eine Welt- Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Der Film steht für eine realistische Vision. Die Vision einer Gesellschaft, deren Energieversorgung nachhaltig, sauber und dezentral erfolgt, frei von schädlichen Emissionen und jeglicher Belastung für Mensch und Umwelt, frei von Monopolen, Kartellen und Lobbyisten, frei von politischen Abhängigkeiten und Ressourcenknappheit, zugänglich und erschwinglich für alle. Der Umstieg auf 100% erneuerbare Energien ist jetzt möglich. Einzige Voraussetzung: Wir müssen diesen auch wollen! Der Film ist seit kurzem kostenlos als Stream zu sehen oder auch auf DVD erhältlich.

Und noch ein Buchtipp: 100% jetzt: der energethische Imperativ: Wie der vollständige Wechsel zu erneuerbaren Energien zu realisieren ist von Hermann Scheer. Der Sozialdemokrat und langjährige Vorkämpfer für erneuerbare Energien und Träger des alternativen Nobelpreises entwickelt darin ein Gesamtkonzept, das als Blaupause für die Energiewende dienen kann. Er bietet eine fundierte Bilanz der verschiedenen Konzepte nach ihren unterschiedlichen Wirkungen und Erfolgsaussichten und beschreibt Schlüsselprojekte, die den Wechsel zu 100% erneuerbaren Energien vorantreiben und unumkehrbar machen können.

Doch zurück zu unserer unmittelbaren Umgebung, zurück zu unserer Gemeinde. Wären nicht viele der oben genannten Innovation auch bei uns umsetzbar?