Auch die ÖVP ist für die Gesamtschule

Eine von der ÖVP eingesetzte Arbeitsgruppe setzt sich für eine Gemeinsame Schule bis zum 14. Lebensjahr aus: „Die bisherige Fokussierung auf die Aufteilung von Kindern auf zwei Schultypen im Alter von 10 Jahren nimmt so viel Zeit und Energie auf schulischer und politischer Ebene in Anspruch, dass das eigentliche Ziel einer potentialorientierten Leistungsdifferenzierung vernachlässigt wird“, heißt es in dem Papier. Der Kindergarten soll teilweise in Bundeskompetenz gestellt werden: „Dazu bedarf es eines bundeseinheitlichen Kindergartengesetz mit einem Bildungsplan für den Kindergarten“

Jetzt wird es endlich auch an der Zeit für die ÖVP Führung auf die seit langem thematisierten Vorschläge der SPÖ einzugehen, es geht um die Zukunft unserer Jugend! Und für unsere Schulen in Großweikersdorf hätten diese Veränderungen nur positive Auswirkungen.

Zur Studie der Arbeitsgruppe (im PDF Format)

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Neuer Online-Ratgeber für Schülerbeihilfe

Rechtzeitig zum Schulbeginn startet das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur unter http://schuelerbeihilfen.bmukk.gv.at einen neuen Online-Ratgeber, der den Weg zur Schülerbeihilfe erleichtern soll. Dort kann von jedem selbst geprüft werden, ob die grundsätzlichen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Anschießend kann das benötigte Formular downgeloadet und ausgefüllt der Schule zur Bestätigung überreicht werden.

Nach Bestätigung durch die Schule muss der Antrag samt erforderlichen Nachweisen bei der zuständigen Beihilfenbehörde eingebracht werden. Für das Schuljahr 2011/12 endet die Frist dafür am 31.12.2011.

Gesunde Speisen für unsere Schüler

Die meisten Kinder und Jugendlichen essen zu fett, zu salzig und zu wenig Obst und Gemüse. „Hier kann das Schulbuffet einen wichtigen Beitrag leisten, dass die Ernährung ausgewogener gestaltet wird“, sagt Gesundheitsminister Stöger. Vom Gesundheitsministerium erarbeitete Leitlinien beinhalten ernährungswissenschaftliche Mindeststandards und geben praktische Umsetzungstipps, die sich direkt an die Schulen aber natürlich auch an alle Eltern richten. Die Strategie sollte sein: Gesundheitsförderliche Lebensmittel werden verstärkt angeboten und beworben, das Angebot an zu fetten, salzigen oder süßen Speisen und Getränken wird reduziert und tritt auch präsentationstechnisch in den Hintergrund. Die gemeinsam mit dem Bildungsministerium erarbeitete Broschüre kann unter nachfolgendem Link im PDF Format herunterladen werden.

Download: „Leitlinie Schulbuffet“ (PDF)

Volksbegehren Bildung Unterstützung – nur noch wenige Tage möglich

Ein paar Tage noch – bis inklusive 1. Juli 2011 – können Unterstützungs-erklärungen für das „Volksbegehren Bildungsinitiative“ auf dem Gemeindeamt unterfertigt werden. Bitte informieren Sie alle Ihre Freunde und Freundinnen über das Volksbegehren Bildungsinitiative, rufen Sie zum Unterstützen auf! Jede Unterstützung ist wichtig für unsere Zukunft! Unterstützungserklärungen können hier abgegeben werden.

Ob Schwarz, Rot oder Grün: Alle Lehrervertreter sind für neue Schulform

ACHTUNG: Hier geht´s um die Zukunft unserer Hauptschule!

Beim 16. Bundestag der GÖD PflichtschullehrerInnen stimmten die Delegierten von Rot, Schwarz und Grün einstimmig dem Initiativantrag der FSG für eine “Gemeinsame Schule aller SchülerInnen im Alter von 10 – 14 Jahren” zu. Auch der fast gleich lautende Antrag zur Gemeinsamen Schule aus Vorarlberg wurde angenommen. Die  Nein-Sager-Fraktion in der ÖVP scheint weiter zu bröckeln. Für  Jürgen Pany, Vorsitzenderstellvertreter der  Niederösterreichischen Pflichtschullehrergewerkschaft, scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis auch die Hardliner in der ÖVP einknicken und die Gemeinsame Schule in Österreich verwirklicht werden kann.

Initiativantrag der FSG:

  • “Der Bundestag der Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer fordert EINE gemeinsame Schule für ALLE SchülerInnen im Alter von 10 – 14 Jahren.

Begründung:

  • Die von der Koalition vorgesehene flächendeckende Einführung der NMS (Neuen Mittelschule) parallel zur AHS-Unterstufe droht zu einem weiteren Etikettenschwindel in Österreichs Bildungslandschaft zu verkommen.
  • Durch diese Vorgehensweise werden die PflichtschullehrerInnen Österreichs – trotz großer pädagogischer Reformbemühungen – zu LehrerInnen zweiter Klasse degradiert. Bestehende Ungerechtigkeiten im Schulsystem wie unterschiedliche Lehrverpflichtungen, unterschiedliche Besoldung, verschiedene Dienstrechte etc. werden prolongiert.
  • Die mit der NMS verbundene Qualität im Lernen und Lehren und die vermehrten Ressourcen müssen uneingeschränkt ALLEN SchülerInnen von 10 – 14 Jahren und ALLEN LehrerInnen in einem gemeinsamen Schultyp zu Gute kommen.

Gut so, es bewegt sich etwas!

    Bildung als wichtigster Zukunftsfaktor auch in unserer Gemeinde

    Die vierjährige Neue Mittelschule wurde in ganz Österreich mit großem Erfolg umgesetzt. Nur in Niederösterreich ist die Pröll-VP einen Sonderweg gegangen und hat eine zweijährige gemeinsame Schule eingeführt.

    Die ÖVP habe jahrzehntelang jede Reform blockiert, so der SPÖ Bezirksvorsitzende von Tulln und Landtagsabgeordnete Günter Kraft: „Endlich ist Bewegung in die Debatte gekommen. Die überwiegende Mehrheit der Eltern, SchülerInnen und PädagogInnen stellen der Neuen Mittelschule ein hervorragendes Zeugnis aus. Wenn unsere Kinder im internationalen Wettbewerb mithalten sollen, dann brauchen wir die bestmögliche Ausbildung für sie – unser Land ist viel zu klein, um Sondermodelle zu haben. Und Bildung ist einfach der wichtigste Zukunftsfaktor für Niederösterreich!“

    Die SPÖ NÖ wird auch das bundesweite Volksbegehren „Österreich darf nicht sitzenbleiben“ unterstützen. “Wir schließen uns den Forderungen an, dass von der Krabbelstube bis zur Universität die Qualität und die Finanzierung erhöht werden müssen. Wir wollen ein faires, effizientes und weltoffenes Bildungssystem, das von Kleinkind an alle Begabungen fördert und Schwächen ausgleicht“, erklärt Beate Schasching (NÖ Landesschulrat). „Jetzt ist es an der Zeit, im Bund sowie im Land parteienübergreifend Entscheidungen zum Wohle unserer Kinder vorzunehmen. Gehen wir den erfolgreichen Weg der Bildungsministerin mit und setzen uns gemeinsam für eine umfassende Bildungsreform ein“, so Kraft abschließend.