Rainhard Fendrich für Van der Bellen

Dass Rainhard Fendrich Van der Bellen wählt, ist bereits bekannt. Dass Fendrich „I am from Austria“ im Wahlfinale zur Verfügung stellt, ist eine kleine Sensation. Aber sehen Sie selbst:

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Wählen! Nicht wundern. Für das Ansehen Österreichs.

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„Machen wir uns nichts vor. Kontrahent Hofer und sein Chef Strache wollen die blaue Republik. Strache will die FPÖ-Machtübernahme. Strache will Bundeskanzler werden, das ist das oberste Ziel der Freiheitlichen Parteiführung. Die Bundespräsidentenwahl ist für die FPÖ nur eine Zwischenetappe auf diesem Weg. Am Beginn des Präsidentschafts-Wahlkampfes haben sie das auch noch ganz offen gesagt. Das Ziel der Machtübernahme, bei der die wichtigsten Funktionen unseres Landes in blauer Hand liegen, mag aus Sicht der FPÖ legitim sein. Aber ist das auch im Interesse Österreichs? Wir haben dazu eine klare, eine eindeutige Meinung:

Wir möchten nicht, dass Österreich das erste westeuropäische Land ist, an dessen Spitze ein rechtspopulistischer, deutsch-nationaler Burschenschafter steht. Und wir sind uns sicher, dass die breite Mehrheit in Österreich das auch nicht möchte. Das Ergebnis im Mai hat das ja schon gezeigt. Also: Bitte gehen Sie wählen, dann werden wir uns auch nicht wundern!“

FPÖ-Wahlbeisitzer – wo waren sie?

Am 25. Oktober um 18:30 fand in der alten Volksschule ein Briefing zur Vorbereitung der Bundespräsidenten-Stichwahl am 4. Dezember statt. Unter den Anwesenden war kein einziger Vertreter der FPÖ. Ausreden gibt es keine, alle Wahlbeisitzer wurden per Einschreiben eingeladen. Alle eingeladenen FPÖ Mandatare sind der Vorbereitung ferngeblieben.

Die Frage stellt sich nun, ob dies ein Sabotageakt der FPÖ zur Verhinderung einer ordnungsgemäßen Wahlabwicklung sein soll? Zuerst nicht mitarbeiten bei der Wahlabwickung und dann vielleicht wieder das Wahlergebnis anfechten, ist das auch für den 4. Dezember die Strategie der FPÖ? Wir befürchten das schlimmste.

Bekannterweise hat der Führer der FPÖ am Nationalfeiertag die Hymne des Ständestaates auf Facebook gepostet, verfasst vom Dichter Ottokar Kernstock, einem der Helden der NS-Anhänger der damaligen Zeit. Der Satz “Sie werden sich wundern, was alles gehen wird.” von Norbert Hofer gehört zu diesem Wahlkampf wie der Kleber, der bei den Wahlkarten verwendet wurde. Wir sind der Meinung, dass es unter keinen Umständen zur Normalität werden darf, wenn NS-Dichter gefeiert, ein Bürgerkrieg herbeigeredet (herbeigesehnt?) und die Wortwahl jedes Mal noch ein Stück weit mehr über den Verfassungsbogen hinausgeht. Aber: Es ist in Österreich zur Normalität geworden. Ja, wir wundern uns, was alles geht 😦

Großweikersdorf für Van der Bellen

vdbDie überparteiliche Initiative Großweikersdorf für Van der Bellen zeigt, dass die Unterstützung für VdB über alle Parteigrenzen hinaus reicht, auch in unserer Gemeinde. Alexander Van der Bellen will für das Verbindende und den Zusammenhalt eintreten, für ein starkes Österreich in der europäischen Familie und in der Welt. Vor den großen Entwicklungen dürfen wir die Augen nicht verschließen. Österreich muss die Chance ergreifen, ein maßgeblicher Teil Europas und der Welt zu bleiben. Van der Bellen ist wie wir überzeugt, dass wir nur so die Aufgaben, die in Zukunft auf uns zukommen, bewältigen können. Nehmen wir diese Herausforderungen, die für uns alle neu sind, an. Mit Anstand, mit Verstand und mit unserem Herzen, dann werden wir auch diese schweren Zeiten gut meistern. Das haben wir Österreicherinnen und Österreicher in der Vergangenheit schon oft bewiesen.

Die Initiative Großweikersdorf für Van der Bellen hat eine Seite auf Facebook, wir würden uns über Ihren Besuch und möglichst viele Likes freuen. Für den 28. August haben wir etwas besonderes für unsere Großweikersdorferinnen und Großweikersdorfer vor 🙂

Detailergebnisse der Bundespräsidentenwahl

Endergebnis der Auszählung für die Bundespräsidentenwahl in Großweikersdorf:

  • Fischer 73,17% (1.001 Stimmen)
  • Gehring 6,14% (84 Stimmen)
  • Rosenkranz 20,69% (283 Stimmen)

Wahlberechtigt waren 2.475 Personen (2004 2.268). Es wurden 1.545 Stimmen abgegeben (2004 1.934), davon waren 1.368 Stimmen gültig (2004 1.839). Die Wahlbeteiligung lag bei 62,42% (2004 85,28%).

Klarer Sieg für Heinz Fischer – Wahlbeteiligung auf Rekordtief

Danke an alle Großweikersdorfer, die Bundespräsident Dr. Heinz Fischer heute ihr Vertrauen geschenkt haben. Durch seine Vorbildwirkung gewinnen Werte wie Solidarität und Menschenwürde wieder einen höheren Stellenwert. Als Wermutstropfen muss allerdings die relativ geringe Wahlbeteiligung bei der Wahl betrachtet werden und die Zahl der ungültigen Stimmen – dazu zählen auch die Weißwähler – war ebenfalls vergleichsweise hoch. Wem wohl die Schuld für dieses demokratiepolitische Problem zuzuordnen ist?