ÖVP Ideen zur „Unterstützung“ von Kindern

Einfach einmal durchgerechnet:

Für jedes Kind sollen 1.500 Euro von der Steuer abgezogen werden dürfen. 34% aller Erwerbstätigen zahlen in diesem Land allerdings keine Steuern, weil sie zu wenig verdienen: das sind übrigens 45% der Frauen und 70% der Landwirte.

Diese Personengruppen können sich die 1.500 Euro also nicht abziehen. Und das sind allerdings genau die Personengruppen und Familien, die finanzielle Unterstützung dringend bräuchten. Konkret: Erst wenn man mehr als 14 x 2.500 Euro pro Jahr verdient und zwei Kinder hat, ist man überhaupt erst in der Lage, sich diese 1.500 Euro abzuziehen und zahlt dann praktisch keine Steuern. Gutverdiener werden so beschenkt, auf Kosten der finanziell schwächer gestellten Bevölkerungsgruppen. Umverteilung nach oben ….

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Ein Sonnensegel fürs Planschbecken im Freibad

Ein Sonnensegel fürs Planschbecken (Symbolfoto)

Unser Freibad verfügt über ein sehr großes Sportbecken, aber auch über ein Planschbecken für die Kleinsten. Wir nehmen eine Anregung aus der Bevölkerung gerne auf und werden uns im zuständigen Ausschuss für die Errichtung eines Sonnensegels über dem Planschbecken einsetzen. Dieser Sonnenschutz sollte danach so rasch wie möglich errichtet werden.

Mehr Kleinstkinderbetreuung nötig!

Die SPÖ stellt positiv fest, dass von Seiten des Landes NÖ gerade an einer Verbesserung der Fördermodalitäten bezüglich der Kleinstkinderbetreuung gearbeitet wird. Alles bisher Bekannte scheint prinzipiell eine Verbesserung zur momentanen Finanzierung darzustellen und bringt auch eine erste Entlastung für die Gemeinden. Weitere finanzielle Entlastungen für die niederösterreichischen Kommunen wären für die SPÖ NÖ und den GVV NÖ aber begrüßenswert. Deshalb sehen wir diese Veränderung der Förderkulisse als ersten, wichtigen Schritt, dem allerdings mittelfristig noch weitere folgen müssen: Denn nach wie vor liegt der Löwenanteil der Finanzierung einer Kleinkindergruppe, vor allem wenn die Ausstattung und die Betriebskosten mitberücksichtigt werden, bei den Gemeinden und Städten. Aus diesem Grund schlagen wir bei der Finanzierung von Kleinstkinderbetreuungseinrichtungen weiterführende Maßnahmen vor.

Kindesmißbrauch als Mittel zum aufhetzen

Immer wieder werden auf Facebook Fotos von Kindern geteilt, welche angeblich Opfer einer Misshandlung wurden. Man erkennt beispielsweise ein ein Kind mit einem blauen Auge. Darunter steht: „Stoppt Kindesmissbrauch“ Teilen Sie dieses Bild und zeigen Sie, dass sie gegen Gewalt sind“. Ein relativ aktuelles Beispiel ist dieses Bild, welches wir auf der HC Fanseite gefunden haben und anonymisiert haben:

Posting auf der HC „Fanseite“ (klicken zum vergrößern)

Alleine schon dieser Satz, in Verbindung mit dem Foto macht keinen Sinn, denn genau im Moment des „Teilens“ verbreitet man ja gerade wieder dieses Bild und dies stellt ebenso einen Missbrauch dar. Wie wir bereits schon angenommen haben, wurde dieses Kind nicht körperlich von den Eltern, oder auch sonst niemanden, missbraucht. Das Kind hatte einen Unfall mit einem „Barhocker“. Das Originalbild findet man auf „Flickr“:

wo es in diesem Album mehrere Fotos von diesem Kind zu sehen gibt!

Mit der Wahl des Themas „Kindesmissbrauch“ geht es Rechtsextremen nicht darum, Kinderschutz zu propagieren, sondern sie wollen sich bewusst in Auseinandersetzungen einbringen und ihre Weltsicht und politische Vorstellungen verbreiten. Es werden einfach nur Emotionen geweckt und Hass geschürt, welcher dann leicht für andere Themen (Ausländer, Kranke, Andersartige etc.) missbraucht werden kann. Eine Methode die im vergangenen Jahrhundert leider in den 30er und 40er Jahren sehr gut in Österreich und Deutschland funktioniert hat. Wir finden diese Art Politik zu machen einfach nur schrecklich und unmenschlich.

Danke an die Betreiber der Website „Fakes auf Facebook“ für die gut recherchierten Hintergrundinfos.

Radhelmpflicht: Bester Schutz für unsere Kinder!

Dass die Radhelmpflicht, die für alle Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr gilt, eine absolut richtige und wichtige Maßnahme ist, zeigen auch folgende Zahlen:

  •  Im Jahr 2011 gab es durch die Helmpflicht 100 Kinder weniger mit Kopfverletzungen als 2010.
  • Die Helmtragequote ist stark gestiegen: Bei den 7- bis 11-Jährigen trug früher nur jeder zweite einen Helm, heute sind es 83 Prozent. Und in der Gruppe der helmpflichtigen Kinder ist die Helmtragequote von 65 auf 86 Prozent gestiegen – eine Steigerung um ein Drittel.
  • Die Helmpflicht stößt auf hohe Akzeptanz in der Bevölkerung: 98 Prozent befürworten, dass Kinder unter 12 einen Helm tragen sollten. Und 96 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher befürworten die Helmpflicht.
  • In über 80 Prozent verhindert der Radhelm schwere Hirnverletzungen.
Um Kinder noch besser vor Gefahren im Straßenverkehr zu schützen, startet Ministerin Bures die „Helmi-Verkehrssicherheitstour 2012“, bei der Kinder mit speziell geschulten Pädagoginnen und Pädagogen spielerisch das richtige Verhalten im Straßenverkehr üben. Die Kids lernen Helmi persönlich kennen und erfahren alles Wissenswerte rund um das Thema Kindersicherheit auf der Straße, verpackt in viel Action und Abenteuer! Am 11. Juni in Wien und am 14. Juni in St. Pölten. Wäre das nichts für einen gemeinsamen Ausflug? Nähere Infos auf der Homepage des Kuratoriums für Verkehrssicherheit.

Es ist auch Gemeindeaufgabe die Familien zu unterstützen

Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPÖ Niederösterreich, LAbg. Günter Kraft, auch für unseren Bezirk zuständig, bringt es klar zum Ausdruck: „Die Lage der Frauen am Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren nur wenig verbessert. Immer noch verdienen Frauen rund 18 Prozent weniger als Männer, obwohl Frauen besser ausgebildet sind als jemals zuvor. Flexiblere Arbeitszeiten auf Arbeitgeberseite, längere Öffnungszeiten von Kindergärten und Schulen, ein Ausbau der Kinderbetreuungsplätze sowie die Ganztagsschule sind in den Top vier der von den befragten Eltern angegebenen Verbesserungsvorschläge für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu finden“ betont Günter Kraft und daraus kann man auch erkennen wie wichtig gute und ausreichend verfügbare Kinderbetreuungsplätze vor Ort in der Gemeinde sind. Hier zu sparen heißt an Investitionen für die Zukunft zu sparen und deswegen werden wir uns wie bisher in der Gemeinde dafür einsetzen, dass die Interessen der Familien, in denen beide Elternteile berufstätig sind, nicht durch den Rost fallen.