Nachtbus – ein erster Schritt ist getan

Es ist schön zu sehen, dass mit dem ersten Clubbing dieser Saison endlich auch eine langjährige Forderung von uns umgesetzt wurde. Der erste Jugend-Shuttlbus brachte Clubbingbesucher sicher und bequem zu dem Event und zurück nach Hause. Damit ist ein erster wichtiger Schritt getan, wir werden uns im Gemeinderat aber auch weiterhin für den Ausbau von öffentlichen Verkehrsmitteln auch in den Nachstunden einsetzen.

Gemeinsam mit der SJ-Tulln unter Daniel Gürtler haben wir das Ziel einen Nachtbus für Jung und Alt in unserer Region zu integrieren. Nicht nur anlassbezogen bei Clubbings, sondern als regelmäßigen Nahversorger für die Nachstunden.

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Jugend – doch kein Kindergarten?

KindergartenZeichnungMit Freude aber auch ein wenig Erstaunen lesen wir auf der Homepage der Mehrheitsfraktion ÖVP, dass nun scheinbar auf einmal doch der Wille für eine dementsprechend höhere Förderung der Jugend Großweikersdorf unter der neuen „Führung Großweikersdorfs“ zugesichert wurde. Das spiesst sich jetzt zwar mit der Kindergarten Aussage der letzten Gemeinderatssitzung. Bekannterweise heiligt aber der Zweck die Mittel und falls unsere Hartnäckigkeit (mit 5 Mandaten im Gemeinderat können wir auch nur mit Hartnäckigkeit etwas bewegen) gefruchtet hat dann ist uns das aber mehr als Recht.

Wir gehen natürlich stark davon aus, dass das Thema Förderung für die Jugend in den zuständigen Ausschüssen mit allen im Gemeinderat vertretenen Fraktionen diskutiert und einer Lösung zugeführt wird – und gehen auch nicht davon aus, dass die Mehrheitsfraktion dieses Thema dann als ÖVP Erfolg aus dem Hut zaubert ohne dass die anderen Fraktionen davon erfahren.

Idealerweise sollten die Jugendgemeinderäte aller Fraktionen in dieser Sache an einem Strang ziehen. Wir bleiben auf jeden Fall weiter „lästig“, und keine Sorge lieber Jugendgemeinderat der ÖVP Marco Neumayer, die Jugend von Großweikersdorf lässt sich nicht parteipolitisch instrumentalisieren und es ist auch nicht unsere Absicht dies zu tun. Und den Wind aus den Segeln kann man uns am besten nehmen, wenn man unsere Vorschläge für die Jugend in Großweikersdorf aufnimmt und konstruktiv mit uns diskutiert und umsetzt. Wir bleiben jetzt einmal optimistisch, vielleicht kehrt der neue Besen in der Gemeinde ÖVP ja wirklich besser 😉

Es gibt noch sehr viel zu tun!

Jugend – Kindergarten?

KindergartenZeichnungBei der gestrigen Gemeinderatsitzung kam es zu einer interessanten Diskussion. Thema war die finanzielle Unterstützung für die Jugend Baumgarten, für das dortige Gebäude wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen einen Pelletsofen zu finanzieren und auch für die Bereitstellung der Pellets finanziell aufzukommen.

So weit so gut. Was jedoch danach passierte war interessant! Nachdem natürlich auch das SPÖ-Team für die Anschaffung des Ofens in  Baumgarten gestimmt hat, betonten Walter Matzka und Michael Mrak in kurzen Wortmeldungen, dass es wohl auch gut wäre, wenn seitens der Gemeinde auch  für die Jugend in Großweikersdorf entsprechende Ressourcen bereitgestellt werden. Zwar wurden im vergangenen Jahr rund EUR 23.000 für Jugendbetreuung aufgewendet, der Großteil davon für Projekte des Vereins EXIT und die Zielgruppe der 12-14 jährigen Jugendlichen. Über diese Investitionen und Aktivitäten wird der Jugendausschuss auf Wunsch des SPÖ Teams zukünftig auch detaillierter im Gemeinderat berichten.

Für die „älteren“ Jugendlichen gibt es aber durchaus noch Verbesserungsbedarf, auch was die mögliche Bereitstellung von Räumlichkeiten betrifft! Die SPÖ Mandatare betonten zum wiederholten Male, dass auch für die Altersgruppe der 15-20 jährigen Jugendlichen ein Jugendzentrum in Großweikersdorf absolut sinnvoll wäre. Warum ÖVP Gemeinderat Franz Leser das Thema als „Kindergarten“, wo der eine sagt „ich will auch was der andere hat“ bezeichnete entzieht sich unserer Kenntnis? Es ist nunmal Fakt, dass noch keine adequaten Räumlichkeiten (z.B. mit WC, Heizung, Wasser) für die älteren Jugendlichen durch die Gemeinde in Großweikersdorf bereitgestellt wurden. Was in Baumgarten möglich ist sollte doch auch in Großweikersdorf umsetzbar sein, oder? Was ist daran genau „Kindergarten“?

Wir sind halt der Meinung, dass es schon auch Aufgabe im Gemeinderat ist, Ideen zu entwickeln und Themen voranzutreiben. Das haben wir versprochen, das wollen wir auch weiter für unsere Gemeinde vorantreiben! Wir würden uns freuen, wenn auch die Mehrheitsfraktion ÖVP hier ein wenig mehr Motivation entwickeln würde.

Jugendpolitik ist Zukunftspolitik!

Wenn Jugendliche Perspektiven für die Zukunft sehen, wird das Erwachsenwerden leichter. Gute Jugendpolitik besteht nicht darin jeden potentiellen Wähler auf „Festln“ auf ein Getränk einzuladen um möglichst cool rüberzukommen, sondern darum das Angebot zu schaffen sich trotz eines turbulenten Alltags in seiner näheren Umgebung wohlfühlen zu können. Dabei darf man folgendes nicht vergessen: Als Jugendlicher steht man zwischen Linien. Einerseits ist es eine wichtige Zeit für den weiteren Lebensweg, zum Anderen soll man auch noch die Zeit bekommen Dinge genießen zu können. Wir vom SPÖ-TEAM MATZKA wollen auf beide Seiten des Teenager-Seins eingehen:

Mit dem positiv angenommenen Antrag bezüglich des Projekts Nachtbus (nicht nur in Großweikersdorf) ist eine weitaus verbesserte Mobilität am Wochenende für die junge Generation realisierbar. Jetzt geht es um die Umsetzung.

Ein „Funcourt“ im Bereich des Freibades würde eine weitere Bereicherung an Freizeitaktivitäten mit sich bringen.

Verkehrsberatung: Durch Kooperation mit der Polizei bzw. dem Roten Kreuz oder anderen Clubs. Der Führerschein für Moped oder Auto kann zwar schon im Geldbörserl sein, ausgelernt hat man mit der Prüfung allerdings noch lange nicht. Vorträge von Experten werden zu mehr Sicherheit führen.

Berufsberatung: Wohin geht der Weg? Wie sieht meine Zukunft aus? Werde ich mich in der Erwachsenenwelt durchsetzen? Diese Fragen beschäftigen jeden Jugendlichen. Als Gemeinde können wir Unterstützung anbieten und in Zusammenarbeit mit Kennern der Materie die Talente der Jugendlichen herausfiltern.

Jugendgemeinderat: Jugendliche sollen mit Unterstützung des Jugendgemeinderates selbst Ideen kreieren, auf Probleme hinweisen und diese im Gemeinderat präsentieren können.

Förderung der Vereine: Egal ob Fußball, Musik, Feuerwehr, Kirche, Rotes Kreuz. Diese und viele weitere Vereine und Organisationen nehmen einen hohen Stellenwert im Leben der Jugendlichen ein. Das ist auch gut so! Vereine integrieren und haben sozialpolitisch eine riesige Bedeutung in unserer Gesellschaft. Die Gemeinde hat die Pflicht auch weiterhin die optimale Infrastruktur und den reibungslosen Ablauf des Betriebes zu fördern und bei Notwendigkeit zu garantieren.

Jugendheim – es funktioniert auch bei uns

Unsere Jugend in Großweikersdorf hat in den letzten 1 1/2 Jahren unglaublich viel weitergebracht. Nach einer privat gesponserten Initialzündung hat das Team von Tobias Piskula und Klaus Geiger einen alten Keller im Wasen gemütlich adaptiert und es wird auch darauf geachtet, dass die umittelbare Umgebung des Kellers nicht darunter leidet, dass sich dort regelmäßig bis zu 30 Jugendliche treffen. Ein selbstverwaltetes Jugendheim funktioniert also nachweislich auch bei uns, das wurde uns in den letzten 1 1/2 Jahren von der Großweikersdorfer Jugend eindrucksvoll bewiesen. Aber ein alter Keller bleibt ein alter Keller und kann wirkliche Räumlichkeiten nur sehr begrenzt ersetzen.

In Hollabrunn wird den Jugendlichen (so wie auch in Absdorf, Breitenweida, Ziersdorf und vielen anderen Gemeinden) besser unter die Arme gegriffen. Das wesentliche, nämlich geeignete Räumlichkeiten, wird üblicherweise gesponsiert. In Hollabrunn wurde beispielsweise das ehemalige ÖBB-Magazin neben dem Bahnhof von der SPÖ-Hollabrunn angemietet und die 200 Quadratmeter werden der Jugend kostenlos zur Benutzung überlassen.Leider haben wir als SPÖ-TEAM-MATZKA in Großweikersdorf nicht die Geldmittel, um so wie in Hollabrunn die Miete für ein Jugendheim zu finanzieren, aber wir sind hunderprozent sicher, dass so ein Konzept auch bei uns funktionieren könnte. Aus diesem Grund werden wir dieses Thema (unabhängig von Wahlterminen) auch in der kommenden Legislaturperiode vorantreiben. Idalerweise nicht gegen sondern gemeinsam mit den anderen Fraktionen im Gemeinderat,  weil es eigentlich kein parteipolitisches Thema sein sollte!

Aus dem Land: Top-Jugendticket ausweiten

image_99433_41002Die Ausweitung des BezieherInnenkreises des Top-Jugendtickets stand bei der letzten Landtagssitzung in St. Pölten einmal mehr auf der Tagesordnung. „Es mag vielleicht ein Signal sein, dass in der Landtagssitzung erneut ein Antrag auf Ausweitung des Top-Jugendtickets auf die bisher ausgenommenen Studierenden, SchülerInnen privater Schulen und junger Menschen mit besonderen Bedürfnissen beschlossen wurde, aber ausreichend ist das leider nicht, weil mit der Aufforderung an den Bund, die Kosten zu übernehmen, eben noch keinem der betroffenen jungen Leute geholfen wird. Freilich wäre es begrüßenswert, wenn es gelänge, dass der Bund, wie beantragt, die Finanzierung übernähme. Aber solange das nicht der Fall ist, ist auch das Land NÖ sehr wohl in der Pflicht in diese Bresche zu springen, um diese für die jungen Leute und ihre Familien wichtige Leistung zu erbringen. Und diese wichtige Forderung, die die SPNÖ seit Langem immer wieder stellt, wurde leider wieder einmal nicht angenommen. Aber wir werden aufgrund der Wichtigkeit des Anliegens auch in Zukunft nicht müde werden, uns dafür einzusetzen. Schließlich ist die Möglichkeit der kostengünstigen Nutzung der Öffis für Jugendliche oft die einzige Chance auf individuelle Mobilität“, betont SPNÖ-Verkehrssprecher LAbg. Gerhard Razborcan.

Ein weiteres wichtiges Anliegen für die Mobilität junger Menschen ist für Razborcan die Weiterführung der Vorteilscard für Zivildiener. „Auch wenn unser Antrag zu dieser wichtigen Angelegenheit keine Zustimmung fand, so wurde doch zumindest eine Aufforderung an die gesamte Bundesregierung beschlossen, diese wichtige Unterstützungsleistung für junge Menschen, die sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen und beileibe nicht gerade üppig bezahlt werden, weiterzuführen. Bleibt zu hoffen, dass das ausreicht, um im Innenministerium zu einem Umdenken zu kommen“, so Razborcan.

Das SPÖ-TEAM MATZKA fordert bereits seit langem, dass der öffentliche Nahverkehr für Jugendliche attraktiver ausgebaut werden muss, auch in den Nachstunden wollen wir eine bessere öffentliche Anbindung z.B. an Wien, für die Jugendlichen erreichen.. Dies stellt auch eine unserer Kernforderungen für die Gemeinderatswahl dar.

Junge Familien brauchen leistbaren Wohnraum

„Vor allem für junge Menschen ist Wohnen und damit der Schritt in ein selbständiges Leben, oft nicht leistbar. Deshalb brauchen wir kostengünstige Startwohnungen, die den Bedürfnissen von jungen Menschen und Familien entsprechen. In St. Pölten sind wir mit gutem Beispiel für ganz Niederösterreich vorangegangen und haben das Projekt ‚Junges Wohnen‘ initiiert – im kommenden Frühjahr werden die 24 Wohneinheiten fertig sein“, so der SPÖ NÖ Landesparteivorsitzende Mag. Matthias Stadler, der darauf hinweist, dass bereits auch in anderen Regionen des Landes ein derartiges Projekt in Planung bzw. schon beschlossen ist: In Gmünd,  in Gänserndorf und in Trumau. Stadler spricht außerdem einmal mehr die Notwendigkeit an, die Wohnbauförderungsmittel wieder zweckzubinden und damit geförderte Wohnungen wieder leistbar zu machen – denn Eintrittsgelder von 25.000 bis 40.000 Euro in Form von Baukostenzuschüssen sind für viele nicht leistbar – sowie eine Kategorie „Sozialen Wohnbau“ einzuführen.

Wichtig für junge Familien ist aber nicht nur leistbarer Wohnraum, sondern generell finanzielle Angelegenheiten: Die SPÖ NÖ und JG NÖ möchten angehenden Eltern mit dem Babyalarmkalender einen Kompass durch den Förderdschungel bieten und fordern ein Angebot eines regelmäßigen Vorbereitungskurses für Eltern, als Ergänzung zum Geburts-Vorbereitungskurs, der ab dem Beginn der Schwangerschaft bis zum Schuleintritt des Kindes reicht. Stadler spricht auch die notwendige Planbarkeit finanziellen Ausgaben an: „Die monatliche Auszahlung der Kinderbeihilfe war ein langjähriges Anliegen der SPÖ, wir freuen uns, dass das endlich umgesetzt wurde. Wir wollen aber auch anregen Förderungsrückzahlungen oder Versicherungen monatlich – ohne finanzielle Nachteile – bezahlen zu können.“ Eine junge Familie könne sich nichts zurücklegen, so Stadler weiter: „Mit monatlichen Zahlungen gäbe es mehr Übersicht über Kosten und Verbindlichkeiten und am Ende des Jahres würden nicht Zahlungen von mehreren hundert Euro auf junge Familien hereinprasseln, die durchaus ein Minus auf dem Konto verursachen.“

Jürgen Eder aus Melk hat seine Genossenschaftswohnung (Anzahlung 28.000 Euro) aufgegeben, einen Baugrund erworben und ein Fertigteilhaus gekauft: „Wenn man das Bauspardarlehen und die Wohnbauförderung des Landes NÖ zusammenrechnet, dann bezahlen wir jetzt im Haus nur um 80 Euro mehr!“ Statt 82 Quadratmeter lebt die fünfköpfige Familie jetzt auf140 Quadratmeter: „Die Wohnsituation in der Wohnung war nicht zufriedenstellend, jetzt haben alle ein Schlafzimmer und somit einen persönlichen Bereich, der gerade für Kinder wichtig ist“, so der dreifache Familienvater.

Für den JGNÖ-Vorsitzenden Albert Scheiblauer ist es wichtig, dass junge Menschen und Familien nicht nur fair bezahlte Jobs und leistbare Wohnungen vorfinden, sondern im Umfeld der Wohnung auch eine entsprechende Infrastruktur. „Ein hochqualitativer Kindergarten mit flexiblen Öffnungszeiten ist ein grundlegendes Erfordernis. Denn die Familienstrukturen, wie es sie früher gegeben hat – mit Großeltern, die sich um die Enkel kümmern und sie vom Kindergarten abholen können – sind nicht mehr existent. Hier hat die Politik die Aufgabe, entsprechende Angebote zu schaffen.“ Scheiblauer weist abschließend noch auf die Babyalarm-Messen hin, die von der Jungen Generation organisiert werden und  entsprechende Informationen für werdende oder junge Eltern bieten. Vergangenes Wochenende waren im CCA-Einkaufszentrum in Amstetten ca. 1.000 BesucherInnen gekommen, die nächste Babyalarm-Messe findet am 28. September auf Schloss Leiben statt.

Youtube Video zum Thema: https://www.youtube.com/watch?v=kswLXsz-yMk