Bewerbung von GR Stefan Kurz als Sicherheitsgemeinderat für Großweikersdorf

SPOE 2014 (24 von 27)Seit 2016 versucht der Innenminister das Projekt  „Gemeinsam Sicher“ in Österreich zu etablieren. Nachdem in verschiedensten Gemeinden und Städten Pilotversuche starteten, folgt nun der bundesweite „Roll-Out“. So versehen im Tullner Bezirk bereits besonders geschulte Polizeibeamte als Sicherheitsbeauftragten ihren Dienst.  Die Sicherheitsbeauftragten der Polizei sollen die ersten Ansprechpartner für die Bevölkerung sein.

Kurz zur Erklärung: Aufgrund der Verminderung des  sogenannten „ subjektiven Sicherheitsgefühls“ versuchen die Sicherheitsbehörden durch Präsenz und Dialog diesem – nicht der Kriminalstatistik entsprechenden – Unsicherheitsgefühl entgegen zu steuern. Dabei versucht die Polizei (auch bei Sachlagen,  die nicht in ihre Kompetenz fällt, immer ein offenes Ohr für die Probleme der Bevölkerung zu haben und auch Lösungskompetenz zu vermitteln.

Dies ist aber nur eine Säule des Gesamtprojektes!

Die zweite Säule betrifft die MitgliederInnen des Gemeinderates. Als weitere Schnittstelle soll der „Sicherheitsgemeinderat“ dienen.  Der Sicherheitsgemeinderat soll  Probleme die in der Gemeinde auftauchen aufzeigen und Lösungen anbieten.

Auch bei uns in Großweikersdorf steht bei der nächsten Gemeinderatssitzung die Bestellung des „Sicherheitsgemeinderates“ auf der Tagesordnung.

Ich möchte mich hiermit für diese Aufgabe „bewerben“. Als Polizist in Wien Döbling, der bereits beruflich als Sicherheitsbeauftragter in dieses Projekt involviert war und gleichzeitig diverse themenbezogene Seminare besucht hat, denke ich, die optimalen Voraussetzungen für diese Aufgabe mitzubringen.

Man wird sehen ob die ÖVP und Bürgermeister Zetsch dieses Leitprojekt ihres Ministers ernst nehmen und die am besten geeignete Person unterstützen, oder diesen Posten an einen der ihren vergeben.

Gerne stelle ich mich einem „öffentlichen“ Hearing im Gemeinderat, sollten ÖVP und FPÖ ebenfalls Kandidaten nominieren. Hiermit möchte ich Sie gleichzeitig zur nächsten Sitzung des Gemeinderates am 14.02. um 19:00 Uhr in der alten VS Großweikersdorf einladen. Machen Sie sich selbst ein Bild ob die Gemeinde oder die Fraktion im Vordergrund steht.

In diesem Sinne!
Ihr Stefan Kurz

PS: Anbei der Link zum Projekt: www.gemeinsamsicher.at

Über die Schwierigkeit Veränderung zu erreichen

Man braucht sehr viel Energie für Innovationen, weil die sich ja erst durchsetzen müssen – gegen das Althergebrachte, gegen Anfeindungen und Zweifler, gegen anachronistische Bestimmungen und Bedenkenträger aller Art. In der Werbung wirkt das Wort „neu“ auf die meisten Menschen magisch und anziehend, im täglichen Leben aber setzt dasselbe Wort schnell heftige Abwehrreaktionen in Gang. Warum ist das so?

dueckDas liegt vor allem an vier unterschiedlichen Menschentypen:

  1. Die Vorreiter die das Neueste begeistert und es sofort unbedingt haben wollen. Das sind sehr wenige.
  2. Die Open Minds, Leute, die dem Neuen zwar offen gegenüberstehen, aber nicht Vorreiter sein möchten, das sind viele.
  3. Die Close Minds sind Menschen, die dem Neuen eher misstrauisch gegenüber stehen, sich aber überzeugen lassen, wenn schon eine Menge Leute mitmachen. Auch das sind Viele.
  4. Die Antagonisten schließlich sind dem Neuen gegenüber negativ eingestellt und bleiben strikt dagegen.

Die Herausforderung nach dem Lesen dieses wirklich interessanten Buchs lautet: Wenn ich sie nun alle kenne, die Hürden, die Menschen, die Metaebenen, die großen Problem der neuen Welt, wie kann ich es besser machen? Die Antwort: Auch hier bleiben Innovatoren Pioniere – es gibt kein allgemeingültiges Rezept, nur Hinweise auf das Spielfeld und die Mitspieler, seinen Spielplan muss man sich selber entwickeln.

Warum wir das hier schreiben? Unser Slogan „Großweikersdorf gestalten statt nur verwalten“ enthält schon irgendwie die Antwort auf diese Frage. Es geht um Veränderung, Veränderung in der Gemeindepolitik, Veränderung im Umgang miteinander und bei der Umsetzung von Innovationen. Aus diesem Grund empfehlen wir „Das Neue und seine Feinde: Wie Ideen verhindert werden und wie sie sich trotzdem durchsetzen von Gunter Dück“ allen interessierten GemeindeBürgerinnen als spannende Lektüre z.B. für die Weihnachtszeit 😉

Die europäische Modellregion!

Eine großartige Story abseits jeglicher Parteipolitik! Blendende Architektur, blühendes Handwerk, seit dreißig Jahren vorbildliche Entscheidungen für die Weiterentwicklung des Gemeinwesens.

Die Region Bregenzerwald ist ein Prototyp für die Weiterentwicklung eines funktionierenden Gemeinwesens, für die ständige Verbesserung des Gesamtzustands durch das Zuführen kultureller und ökonomischer Impulse. Der Bregenzerwald ist, um es auf einen plakativen Nenner zu bringen, jene Region Europas, von der man lernen kann, wie es ein Gemeinwesen während Jahrzehnten schafft, richtige Entscheidungen zu treffen und sich nicht von der Lawine industrieller und kultureller Banalitäten mitreissen zu lassen wie der Rest Europas.

Bitte lesen, genau dorthin wollen wir auch in Großweikersdorf kommen! Gestalten, nicht nur verwalten!

Diskutieren wir über die Zukunft am 9. November

Am Samstag, dem 9. November 2013 ab 9 Uhr diskutieren wir in unserem Klublokal in der Winzerstraße (vis a vis der Feuerwehr) über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der SPÖ in Großweikersdorf. Alle interessierten Sympathisanten der SPÖ sind sehr herzlich eingeladen mitzumachen. Auf dem Programm steht ein Impulsreferat und eine grundsätzliche Diskussion über Zukunftsthemen in unserer Gemeinde. Bereichernde Beiträge sind ebenfalls herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Ihren/Deinen Besuch.

Die SPÖ setzt Prioritäten auch für unsere Gemeinde

Nach harten Verhandlungen haben sich SPÖ und ÖVP auf ein Arbeitsübereinkommen für die Legislaturperiode von 2013 bis 2018 geeinigt. Das Team von Matthias Stadler und Rupert Dvorak auch unter tatkräftiger Mitarbeit unseres Günter Kraft hat für die sozialdemokratische Politik auch in unserer Gemeinde einiges erreicht:

  • Gemeinden stärken: Das Geld muss dort ankommen, wo es die Menschen in Niederösterreich brauchen, nämlich in den Gemeinden
  • Finanzielle Situation der Gemeinden: Es wird eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die gemeinsam mit den Gemeindevertreterverbänden, dem Städtebund sowie der Gemeinde- und Finanzabteilung des Landes NÖ die finanzielle Situation der Gemeinden analysiert. Wir werden berichten welche Resultate die Analyse diese Arbeitsgruppe für unsere Gemeinde ergibt.
  • Spekulationsverbot: Die SPÖ hat Tempo gemacht, dass das mit dem Bund vereinbarte Spekulationsverbot mit Steuermitteln rasch kommt; die ÖVP ist diesmal endlich darauf eingestiegen. Das Spekulationsverbot für öffentliche Haushalte soll schon in der ersten Arbeitssitzung des Landtages beschlossen werden, die Umsetzung im Rahmen eines eigenen Landesgesetzes wird im Herbst 2013 erfolgen.
  • Mehr Wohnungen: Für den Wohnbau stehen mehr Mittel zur Verfügung, jedenfalls im Ausmaß von 2.500 Wohnungen jährlich. Bei der Vergabe von Fördermitteln soll besonders der soziale Wohnbau berücksichtigt werden. Günstiger Wohnraum für junge Familien ist auch in Großweikersdorf ein Thema!
  • Kommunalgipfel: Noch im Frühjahr wird ein Kommunalgipfel stattfinden, bei dem die Themen betreutes Wohnen, Ausbau der Pflegeheime sowie die Schaffung von Plätzen für die Klein- und Kleinstkindbetreuung im Mittelpunkt stehen. Der Ausbau dieser Einrichtungen soll aufgrund der demografischen Entwicklung und zur Unterstützung der Familien forciert werden
  • Maßnahmen für Zukunftsbereiche: Ziel ist es, in den nächsten Monaten nachhaltige Zukunftsvorschläge für Bereiche wie  das Bildungswesen, für Regionalinitiativen und Kultur etc. zu erarbeiten. Dafür werden Teams gebildet, welche Zielvorgaben erarbeiten und die Ergebnisse im Laufe der Legislaturperiode präsentieren.

Mit diesen Punkten wurden die Hauptthemen für die Zukunftsentwicklung Niederösterreichs festgemacht.Mathias Stadler und Rupert Dvorak ging es nicht um Positionen und Kompetenzen, sondern um Ergebnisse für die NiederösterreicherInnen.