Europawahl

Wer angesichts der sich auch in Europa dramatisch verschlechternden Menschenrechte und dem Zusammenbruch der Demokratie zu Gunsten „Heilsversprecher“ auch in vielen europäischen Staaten noch irgendeinen Zweifel an der der destruktiven Kraft rechtspopulistischer und rechtsextremer sogenannter „Volksvertreter“ hat, dem ist ohnedies nicht mehr zu helfen. Wer dieses Faktum negiert, dem ist ohnedies nicht mehr zu helfen.

„Gefühlte Wahrheiten“ zählen allerorts mehr als Fakten, Social Media Postings ehemaliger Neonazis sind für die Leute authentischer als gut recherchierte Stories qualifizierter Journalisten. „Krone“, „Heute“ und „Österreich“ sind die primären Informationsquellen für die Leute in unserem Land. Nicht nur in Österreich hetzen rechtsextreme Politiker ständig und ohne Scham, bei uns in Österreich werden sie darüber er hinaus nur halbherzig von der konservativen Reichshälfte kritisiert. Niedertracht ist die wichtigste politische Kategorie in diesen Zeiten.

Wer angesichts dieser Zustände nicht weiß wem er sein Vertrauen bei der kommenden Europawahl geben muss, dem ist ohnedies nicht zu helfen. Mehr gibt es dazu von uns nicht zu sagen.

Europawahl 2019 am 26. Mai 2019 – hingehen!

Vorläufiges amtliches Ergebnis zur EU-Wahl in Großweikersdorf

Quelle: ORF

Das am Wahlsonntag veröffentlichte vorläufige amtliche Endergebnis beinhaltet noch nicht die Wahlkarten. Es kann also noch zu geringfügigen Veränderungen im Ergebnis kommen.

ÖVP 33,54% (-3,88%)
SPÖ 20,33% (+1,73%)
FPÖ 24,45% (+8,90%)
Grüne 10,35% (+5,18%
BZÖ 0,08% (-2,21%)
Neos 4,98%
REKOS 0,87%
Europa anders 1,90%
EU Stop 3,48%

In Großweikersdorf gab es mit über 51% eine deutlich höhere Wahlbeteiligung  als im Bundesschnitt. Auf unserer Facebook Seite gibt es die Möglichkeit sich über dieses oder andere Themen (vor allem auch Gemeindethemen) auszutauschen.

Buchtipp – Supermarkt Europa

Europa kommt nicht aus der Krise. Nach den großen finanziellen Problemen und den halbherzigen Versuchen der Politik, diese zu meistern, misstrauen viele Menschen der europäischen Elite und ihrer Bürokratie – und dies durchaus begründet.

Robert Misik und Michel Reimon zeichnen nach, wie Europas Elite seit Ausbruch der Finanzkrise schrittweise die Demokratie zurückdrängte. Ihr analytischer Blick offenbart den Einfluss der Lobbys, Banken und Konzerne auf die europäische Agenda der letzten Jahre. Dabei zeigen sie, wie leicht man politisch etwas bewegen könnte und wie viel Macht jeder einzelne von uns hat.

Ein Plädoyer für – ein anderes – Europa, erhältlich im guten Buchhandel oder hier!

Buchkritik

Das sozialdemokratische Programm für Europa

Überzeugender Auftritt von SPÖ-EU-Spitzenkandidat Eugen Freund bei der Puls4-„Wahlarena“ Montagabend: Aus der Diskussionssendung mit VP-Karas und FP-Vilimsky ging Freund als klarer Sieger hervor und war bei allen Publikumsvotings mit Abstand auf Platz 1.

Mit deutlichen Aussagen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Europa und gegen Steuerbetrug und einer klar ablehnenden Haltung zu den Verhandlungen um das USA-EU-Freihandelsabkommen TTIP punktete der SPÖ-Spitzenkandidat bei den ZuseherInnen.


36% für Freund, 25% für Vilimsky, 17% für Karas Schon die Votings während der Sendung gewann Freund klar – in einer repräsentativen Umfrage im Anschluss an die Diskussion sahen 36 Prozent Eugen Freund als klaren Sieger. Deutlich dahinter FP-Kandidat Vilimsky und blamabel das Abschneiden des langjährigen VP-Politikers Karas; er überzeugte nur 17 Prozent der Befragten.

SPÖ: Die besseren Konzepte, der beste Spitzenkandidat. Eugen Freund hat neuerlich deutlich gemacht, dass die Sozialdemokratie die besseren Konzepte für die Zukunft Europas und den besten Spitzenkandidaten für die EU-Wahl hat.

10 klare Position für ein sozialeres und starkes Europa

Unsere Europawahlkandidaten – Eugen Freund

Europa ist der reichste Kontinent der Welt. Aber das Vermögen ist nicht gerecht verteilt: Die Reichen werden immer reicher, die Armen jedoch nur zahlreicher. Das können wir nicht hinnehmen. Denn als Sozialdemokra­tinnen und Sozialdemokraten liegt uns ein besseres, gerechteres und solidarisches Europa am Herzen. Ein Europa, in dem wieder der Mensch zählt und nicht Spekulanten und Banken.

Eugen Freund, geboren am 15. April 1951 in Wien und aufgewachsen in Kärnten, ist seit 1972 im Journalismus tätig. Nach Tätigkeiten bei „profil“ und in der Hörfunk-Innenpolitik, wechselte er 1978 ins Außenministerium, wo er als Pressesprecher des Ministers arbeitete. Danach war er fünf Jahre beim Österreichischen Presse- und Informationsdienst in New York beschäftigt. Nach seiner Rückkehr aus den USA, lehrte er an den Publizistik-Instituten in Wien und Salzburg.

1986 kehrte Eugen Freund zum ORF zurück. Zuerst war er als Moderator der ZiB 2 tätig, danach im Bereich Innen- und Außenpolitik. Als Korrespondent und Moderator berichtete er über den Fall der Berliner Mauer ebenso wie über die Ölkatastrophe in Alaska. Zahlreiche Veröffentlichungen von ihm gab es in der „Zeit“, der Schweizer „Weltwoche“ sowie im „Standard“.

Ab 1995 war er ORF-Korrespondent in Washington, wo er ab 1997 das Büro leitete. Im August 2001 kehrte er in die „ZiB“-Auslandsredaktion nach Wien zurück. Von Ende Jänner 2010 bis Ende 2013 präsentierte er das ORF-Auslandsmagazin „Weltjournal“. Zudem präsentierte Eugen Freund von Oktober 2011 bis Dezember 2013 die „Zeit im Bild“ um 19.30 Uhr.

2013 wurde Eugen Freund der Berufstitel „Professor“ für seine hervorragenden Verdienste als Erwachsenenbildner und Journalist verliehen.

Eugen Freund ist verheiratet und Vater einer Tochter und eines Sohnes.

Unsere Europawahlkandidaten – Evelyn Regner

Evelyn Regner wurde 1966 in Wien geboren und ist im zweiten Wiener Gemeindebezirk aufgewachsen, wo sie das Sigmund-Freud-Gymnasium besucht und an diesem maturiert hat. Nach ihrer Schulzeit studierte sie Rechtswissenschaften in Wien und Salzburg. Zunächst arbeitete Regner als Flüchtlingsberaterin bei Amnesty International. Ab 1996 war sie Sozialpolitik-Expertin des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB). Danach zog sie nach Brüssel, wo sie knapp neun Jahre lang das Verbindungsbüro des ÖGB leitete. Daneben war sie Mitglied des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss, in welchem sie sich für die Rechte von ArbeitnehmerInnen einsetzte.

Zwischenzeitig kehrte die Mutter zweier Kinder nach Wien zurück, um die ÖGB-Stabstelle EU und Internationales zu leiten, bevor sie im Juni 2009 ins Europäische Parlament gewählt wurde. Aktuell ist Regner Mitglied des ÖGB-Vorstands und des ÖGB-Bundesvorstands sowie Mitglied des Präsidiums der Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) sowie des FSG-Bundesfraktionsvorstands.

Als sozialdemokratische Abgeordnete gehört Regner der Sozialdemokratischen Partei Europas an und ist Mitglied der S&D-Fraktion im Europäischen Parlament. Darüber hinaus ist sie stellvertretende Delegationsleiterin der österreichischen SozialdemokratInnen im EU-Parlament. Evelyn Regner tritt nach wie vor für Gewerkschaftsinteressen ein. Als ihre Prinzipien nennt sie „Demokratie und Mitbestimmung, Wachstum und Beschäftigung, eine gerechtere Verteilung des Wohlstands und eine soziale Marktwirtschaft, die die Menschen und nicht den Profit in den Mittelpunkt stellt“. Auf der Homepage von Evelyn gibt es weitere Informationen: http://spoe.at/person/evelyn-regner

Unsere Europawahlkandidaten – Jörg Leichtfried

Jörg Leichtfried ist Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr, im Unterausschuss Menschenrechte, der Delegation für die Beziehungen zu Indien. Darüber hinaus ist er tätig als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für internationalen Handel, in der Delegation im Parlamentarischen Ausschuss Cariforum-EU, in der Delegation für die Beziehungen zu Kanada. Jörg Leichtfried sieht gerade Europa als wohl einzige Chance zur Lösung all jener Probleme, die die Globalisierung in vielen Bereichen mit sich bringt. Österreich ist in Europa keine Insel der Seligen, genauso wenig wie Europa in einer globalisierten Welt. Dafür bedarf es jedoch ein Parlament, das vollwertig wie ein nationales Parlament handeln kann. Weitere Informationen über Jörg findet ihr hier http://spoe.at/person/joerg-leichtfried