FPÖ-Wahlbeisitzer – wo waren sie?

Am 25. Oktober um 18:30 fand in der alten Volksschule ein Briefing zur Vorbereitung der Bundespräsidenten-Stichwahl am 4. Dezember statt. Unter den Anwesenden war kein einziger Vertreter der FPÖ. Ausreden gibt es keine, alle Wahlbeisitzer wurden per Einschreiben eingeladen. Alle eingeladenen FPÖ Mandatare sind der Vorbereitung ferngeblieben.

Die Frage stellt sich nun, ob dies ein Sabotageakt der FPÖ zur Verhinderung einer ordnungsgemäßen Wahlabwicklung sein soll? Zuerst nicht mitarbeiten bei der Wahlabwickung und dann vielleicht wieder das Wahlergebnis anfechten, ist das auch für den 4. Dezember die Strategie der FPÖ? Wir befürchten das schlimmste.

Bekannterweise hat der Führer der FPÖ am Nationalfeiertag die Hymne des Ständestaates auf Facebook gepostet, verfasst vom Dichter Ottokar Kernstock, einem der Helden der NS-Anhänger der damaligen Zeit. Der Satz “Sie werden sich wundern, was alles gehen wird.” von Norbert Hofer gehört zu diesem Wahlkampf wie der Kleber, der bei den Wahlkarten verwendet wurde. Wir sind der Meinung, dass es unter keinen Umständen zur Normalität werden darf, wenn NS-Dichter gefeiert, ein Bürgerkrieg herbeigeredet (herbeigesehnt?) und die Wortwahl jedes Mal noch ein Stück weit mehr über den Verfassungsbogen hinausgeht. Aber: Es ist in Österreich zur Normalität geworden. Ja, wir wundern uns, was alles geht 😦

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