Asylwerber beschäftigen – eine sinnvolle Überlegung auch für unsere Gemeinde

Es ist nicht leicht, einen Beschäftigungslosen zu fragen, was er den lieben langen Tag so treibe, und ihm dabei in die Augen zu schauen. Allen Asylwerbern in Österreich ergeht es so. Die besten Jahre ihres Lebens warten sie auf den Ausgang des Verfahrens und haben in dieser Zeit keinen Zugang zum regulären Arbeitsmarkt.

Wie zum Hohn wird ihnen von Rechtspopulisten wie FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache auch noch vorgeworfen, sie würden „dem Staat auf der Tasche liegen“ und „wie im Schlaraffenland leben“.

Dabei geht es in erster Linie gar nicht so sehr um eine langfristige Beschäftigung, vielmehr sind die hier bei uns wartenden Asylwerber dazu verdammt Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat untätig herumzusitzen.

Alle Menschen haben das Recht auf Arbeit, das ist eines der Grundprinzipien sozialdemokratischer Gesinnung.  Ein sehr gutes Beispiel wird gerade in Traiskirchen vorgelebt, dort unterstützen Flüchtlinge seit dieser Woche die Gemeinde bei der Reinigung öffentlicher Straßen und Plätze. Und leisten damit einerseits einen sinnvollen Beitrag, der ihnen andererseits auch die Wartezeit auf ihren Asylbescheid verkürzt. Eine Win-Win Situation.

Wir regen deswegen an, dass die Gemeindeführung, nach Prüfung der rechtlichen Möglichkeiten, den im Ort ansässigen Asylwerbern die Möglichkeit zur Beschäftigung gibt.

Veröffentlicht von michaelmrak

Learn from the past, dream of the future and live in the present.

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