Sozialjahr als Alternative zum Zivildienst

Sollte die Wehrpflicht am 20. Jänner abgeschafft werden wird das von Sozialminister Rudolf Hundstorfer vor kurzem ausverhandelte Modell für ein freiwilliges soziales Jahr als Nachfolge des bisherigen Zivildienst eingeführt. Es soll allen Männern und Frauen ab 18 Jahren offen stehen, Pensionsbezieher ausgenommen. Diese werden 14 Mal im Jahr mit 1.386 Euro brutto entlohnt. Die errechneten Kosten von 211 Millionen Euro pro Jahr für das Sozialjahr überschreiten jene des jetzigen Zivildienstes nur geringfügig.

Die Absolvierung des Sozialen Jahres würde auch für die Ausbildung anrechenbar sein. Neben verpflichtenden, qualitativ hochwertigen Ausbildungen im Umfang von 180 Stunden sollte der Dienst auch etwa für bei Berufsausbildungen geforderte Praxiszeiten anrechenbar sein und Zusatzpunkte bei Aufnahmetests in Schulen, Fachhochschulen und auf Universitäten bringen.

Der Schwerpunkt der Tätigkeiten im Sozialjahr sollte im Bereich Sozial- und Gesundheitswesen liegen. Nach wie vor soll auch eine Rekrutierung der Teilnehmer direkt über die Trägerorganisationen (Rots Kreuz etc.) möglich sein.

Veröffentlicht von michaelmrak

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