Was draufsteht muss auch drinnen sein

Die Website www.lebensmittel-check.at soll für weitere Produktsicherheit von Verbraucherinnen und Verbrauchern sorgen. Die neue, von Konsumentenschutz- und Gesundheitsministerium geförderte Website dient als Informations- und Meldeplattform für Produkte, die hinsichtlich Verpackung, Kennzeichnung oder Werbung potentiell irreführende Elemente enthalten.

Plakativ als „fettreduziert“ angepriesenes Eis, das vor Zucker nur so strotzt, „Gesundheitsdrinks“, in denen nicht das kleinste bisschen Obst oder Gemüse enthalten ist, „Marillen-Joghurt“, das zu 90 Prozent aus Pfirsichen besteht – nur einige Beispiele, wie Konsumentinnen und Konsumenten täglich von Lebensmittelfirmen in die Irre geführt werden. Um solche missverständlichen Produktaufmachungen zu entlarven und den Konsumentinnen und Konsumenten die richtigen Informationen zu bieten, haben Gesundheitsminister Alois Stöger und Konsumentenschutzminister Rudolf Hundstorfer gemeinsam mit dem  Verein für Konsumenteninformation (VKI) die Website www.lebensmittel-check.at ins Leben gerufen. „Lebensmittel stellen einen zentralen Bereich für alle Konsumentinnen und Konsumenten dar. Wir müssen in jedem Fall sicherstellen, dass unlautere Geschäftspraktiken eingedämmt werden. Die Website stellt in diesem Prozess eine wichtige Weiterentwicklung dar – ein Schritt hin zu mehr Produktsicherheit“, betont Hundstorfer.

„Kennzeichnungsmängel sind der mit Abstand häufigste Grund für Beanstandungen durch die Behörden bei der Lebensmittelkontrolle. Beanstandungen wegen Gesundheitsschädlichkeit sind weiter zurückgegangen“, erklärt Stöger. Von 32.000 amtlichen Proben waren 0,5% Proben gesundheitsschädlich. Dahingegen wurden 8,3% der Proben wegen Kennzeichnungsmängeln oder Irreführung beanstandet. „Das zeigt, dass die klar überwiegende Mehrheit der Lebensmittel korrekt gekennzeichnet ist. Durch den Lebensmittelcheck werden wir die Diskussion versachlichen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Plattform bieten können“, führt Stöger aus.

Seit 2010 betreibt der VKI auf seiner Webseite die beliebte Rubrik „Lebensmittelcheck“, die jetzt ausgebaut wurde. Zum Start der von Konsumentenschutz- und Gesundheitsministerium geförderten Website können sich Konsumentinnen und Konsumenten bereits zu mehr als 130 Produkten informieren. Durch die Möglichkeit, Produkte selbst zu melden, können sich die kritischen Konsumentinnen und Konsumenten auch selbst direkt an der Weiterentwicklung der Homepage beteiligen und so zu einem Mehr an Produktinformation und -sicherheit beitragen.

Veröffentlicht von michaelmrak

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