FPÖ Graf schmückte sich jahrelang mit falschem Titel

FPÖ Martin Graf ist Jurist, als solcher absolvierte er nach seinem Studium ein Gerichtsjahr, arbeitete bei einer Bank und war in weiterer Folge als Rechtsanwaltsanwärter tätig, laut offiziellem Lebenslauf auf der Homepage des Parlaments. 1994 zog der damalige Bezirksvorsteher-Stellvertreter des Wiener Bezirks Donaustadt erstmals in den Nationalrat ein. Auf der amtlichen Wahl-Vorschlagsliste stand – wie Recherchen der Kronen Zeitung ergaben – damals als Berufsbezeichnung: Rechtsanwalt. Der Haken: Martin Graf war jedoch nie Rechtswalt. Auch in den Jahren danach wies der FPÖ-Wahlvorschlag ihn immer wieder als Rechtsanwalt aus.

Martin Graf, derzeit vor allem bekannt dadurch, dass er einer 90jährigen Dame durch eine komplizierte Stiftung jeglichen Zugriff auf deren Geld entzogen hat, wurde offensichtlich den wählenden Bürgern auch jahrelang als falscher Rechtsanwalt verkauft.

Die Rechtsanwaltsprüfung ist übrigens nicht ohne Grund so schwer zu schaffen, schließlich sollte man eine perfekte juristische Ausbildung haben wenn man als Verteidiger oder Ankläger vor Gericht tätig ist. Sich auf Wahllisten als Rechtsanwalt auszugeben ist eigentlich Wählerbetrug! Und es ist zutiefst unmoralisch und unethisch.

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