Vorsicht vor Betrügereien im Internet

Eine Information von Landeshauptmann Stellvertreter Dr. Sepp Leitner: Die Internetkriminalität steigt auch in Österreich stark an. Mehr als zwei Drittel der österreichischen Haushalte haben Zugang zum Internet. Rund 50 Prozent der Privatpersonen und rund 85 Prozent der Unternehmen nutzen das World Wide Web für Geschäfte. Diese dynamische Entwicklung machen sich immer mehr Verbrecher zu Nutze: Fast alle bekannten Betrugsdelikte werden mittlerweile auch auf elektronischem Weg durchgeführt, jährlich nehmen Betrügereien im Netz um 5 bis 10 Prozent zu. Online-Betrug zählt mittlerweile auch zu den häufigsten Betrugsarten mit Kreditkarten.

Besonders bei vermeintlichen Gratisangeboten ist Vorsicht geboten, das Kleingedruckte darf nicht übersehen werden. Bei Online-Auktionen wird nicht selten die falsche oder gar keine Ware geliefert. Mit fingierten Stellenangeboten oder angeblichen Verständigungen über hohe Gewinnsummen locken Gauner den ahnungslosen Internetnutzern persönliche Angaben heraus. Firewalls, Anti-Viren-Programme und laufende Sicherheitsupdates sind zwar mit Sicherheit sinnvoll, was aber am meisten hilft ist ein gesundes Misstrauen. Zuerst denken, dann klicken – das kann tausende Euro Schaden ersparen.

Die Fallen für die KonsumentInnen im Internet werden leider nicht weniger, wichtig ist aber, dass es mittlerweile viele Möglichkeiten der Information und der Beratung gibt. Anzusprechen sind klassischer Weise der Internet-Ombudsmann der AK, erreichbar über die Homepage http://www.ombudsmann.at, zahlreiche Ratgeber, wie beispielsweise der vom NÖ Konsumentenschutzressort aufgelegte Eltern/Kind-Ratgeber „Safer Internet“ oder auch Veranstaltungen in den Regionen, wie die vor wenigen Wochen gemeinsam mit der AKNÖ gestartete Internet-Infotour für Lehrlinge und PensionistInnen. Ich kann nur raten, dass auch die Pflichtschulen das Beratungsangebot annehmen – denn das durchschnittliche Einstiegsalter für die Internetnutzung in Österreich liegt bei zehn Jahren, 51 % der Kinder nutzen das Internet täglich oder fast täglich.

Wichtige Homepages für Hilfe und Beratung:
www.ombudsmann.at und www.saferinternet.at

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