Wer Haß sät, wird Gewalt ernten!

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Ab und zu werden wir von Gemeindebürgern gefragt, warum denn die SPÖ so konsequent eine Regierungszusammenarbeit oder engere Kooperation mit der FPÖ ausschließt. Die Antwort liegt in der Natur der FPÖ und der Art wie durch Vertreter dieser Ideologie Volksverhetzung gefördert wird. Hier ein aktuelles Beispiel von der Facebook Fanseite von HC-Strache. Hier „zündelt“ er wieder einmal perfide und stellt sich bei einer Selbstverständlichkeit, nämlich dass es natürlich eine Straftat ist, wenn jemand in einer Kirche Brandstiftung betreiben will, als Retter der Nation dar. Als ob irgendjemand es für gut befinden würde wenn jemand eine Kirche anzünden will. Und Strache erntet bei seinen Fans genau was er scheinbar will, hasserfüllte Postings die eindeutig den juristischen Strafbestand der Verhetzung darstellen. Unter dem Eintrag auf HC Strache Fanpage finden sich dann Postings wie diese:

  • „Todesstrafe einführen für das Sauvolk. Und ihnen vorher einen blutenden Sauschädel umhängen. Der gehört verräumt.“
  • „Ein Türk ein Strick ein Baum ein Genick billigste Lösung.“ 
  • „Zündet auch ihn an!“
  • „Ich hätte da einen vorschlag … in Wr. Neustadt wird gerade eine Musche (sic!) gebaut … darf ein Österreicher die jetzt auch abfackeln … ich würde sagen gleiches Recht für alle.“
Der Facebook Auftritt von HC Strache zeigt perfekt die Methoden, mit denen die Nazis in den 30er Jahren ständig Randgruppen (damals die Juden, Schwule, andersdenkende, …) stigmatisiert und damit die Bevölkerung „bereit und abgespumpft“ für die „Endlösung – die millionenfache Ermordung dieser Personen – gemacht hat. Heute sind es die „Moslems“….
Deklarierter FPÖ Fan Breivik
Der verblendete Massenmörder Anders Behring Breivik, der im vergangenen Jahr insgesamt 77 Menschen ermordet hat weil er die „Überfremdung“ und „Islamisierung“ bekämpfen will bezieht sich in seinen geschriebenen Manifesten übrigens auch auf die FPÖ. Zu „Helden“ im Kampf gegen den Vormarsch des Islam gehören für Breivik deutsche Neonazis und auch die FPÖ. Sozialdemokratische Jugendorganisationen bezeichnete er hingegen als „böse“. Seine Opfer auf Utöya (dem Feriencamp der sozialdemokratischen Jugend in Norwegen) seien „keine unschuldigen Kinder“ gewesen, sondern „politische Aktivisten“. Natürlich sieht sich die FPÖ in keiner Weise schuldig daran. Aber wie schon im Titel gesagt, wer Haß sät, wird Gewalt ernten!
FPÖ Propaganda auf HC Strache Seite
Auch andere Bilder auf der HC Fanseite zeigen, mit welchen Methoden agiert wird. Der politische Gegner wird lächerlich gemacht und durch Karikaturen entwertet. Als gutes Beispiel hier eine Karikatur, die den wiener Bürgermeister Häupl und Vizebürgermeisterin Vassilakou auf extreme Weise darstellen. Wer ein wenig Geschichte kennt denkt bei diesem Bild, welches im übrigen persönlich von HC Strache eingestellt wurde zu Recht an die mieseste Propaganda der Naziära und die damalige immer wieder in Karikaturen dargestellten „Untermenschen“ Juden. Das besondere daran, die Fotos werden nicht irgendwo veröffentlicht, sondern auf der Facebook Seite des Kanzlerkandidaten der FPÖ. 
Nazi Propaganda
Zum Vergleich hier ein Bild aus der Nazizeit. Sorry, der Vergleich muss sein, man kann nur immer wieder darauf hinweisen welche Gefahren sich in einer derartigen Agitation verbergen. Was bei diesen Bildern auffällt ist die Tatsache, dass der politische Gegner, andersdenkende, Minderheiten in der denkbar schlechtesten Art dargestellt werden sollen. Ein Vergleich der FPÖ Agitation mit den Methoden der Nazis der 30er Jahre ist eben absolut nicht an den Haaren herbeigezogen, leider ….
Und da wundern sich manche Bürger, dass die Sozialdemokratie mit so einer Ideologie keinen gemeinsamen Nenner finden kann? 
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