Neue Windräder für St. Pölten

Ein Jahr nach Fukushima möchte St. Pölten, die Windhauptstadt Österreichs, ihren erfolgreichen Weg der ökologischen Stromerzeugung aus Windkraft weiter ausbauen. Mit 15 Windrädern hat St. Pölten schon jetzt die meisten derartigen Anlagen von allen Landeshauptstädten. Ein Viertel des Strombedarfs wird damit gedeckt. Und das soll nun entscheidend mehr werden, sagt der Bürgermeister von St. Pölten, Matthias Stadler: „Wenn wir diese Anlagen dazubekommen, könnten wir 65 Prozent durch Windkraft abdecken.“

An österreichischer Wertschöpfung werden in St. Pölten ca. 16 Mio. € und im Schnitt 12 Arbeitsplätze über die geplante Lebensdauer von 20 Jahren geschaffen. Davon fallen je die Hälfte auf lokale Betriebe und österreichische Zulieferer.

Die Effizienzsteigerung der neuen Anlagengeneration wirkt sich auch bei der Produktion deutlich aus: „Ein einziges Windrad wird Strom für ca. 2.000 Haushalte liefern. Die Produktion von allen vier neuen Windrädern wird in Summe ca. 30 Mio. kWh Strom pro Jahr betragen. Das ist Strom für 8.000 Haushalte oder 40% aller St.Pöltner Haushalte. Insgesamt werden die zukünftig 19 St.Pöltner Windräder sogar zwei Drittel der St.Pöltner Haushalte mit sauberen Windstrom versorgen“, freut sich der zuständige Projektverantwortliche Mag. Stefan Hantsch. Über die Energiewende wird ja viel geredet, das Beispiel der Landeshauptstadt St. Pölten zeigt auf jeden Fall in die richtige Richtung.

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