Das Weinviertel braucht Ihre Hilfe!

Die OMV plant in weiten Teilen des Weinviertels riesige Mengen an Schiefergas abzubauen. Für die nächsten 20 bis 30 Jahre. Bereits ab 2012 soll mit Probebohrungen begonnen werden. Weltweit sind Schiefergasbohrungen mit Protesten verbunden. Grund dafür ist die risikoreiche Förderungstechnologie. Das Gas muss mit sehr hohem Druck und dem Einsatz von aggressiven Chemikalien aus dem unterirdischen Gestein gelöst werden. Sowohl Bohrungen als auch Exploration sind mit einem hohen Risiko für die Umwelt verbunden. Dieses reicht von Verschmutzung des Grundwassers bis hin zur Freisetzung von radioaktiven Elementen. Hinzu kommt der enorme Wasserverbrauch: Mehrere Millionen Liter Wasser sind für jede einzelne Bohrung nötig – pro Quadratkilometer braucht es mehrere Bohrungen. In den USA, wo seit Jahren Schiefergas aus dem Boden geholt wird, werden enorme Mengen Wasser, vermischt mit Chemikalien, in die Bohrungen gepresst – beim so genannten Fracking. Die verwendeten Chemikalien sind hochgiftig und Krebs erregend. Da keine Bohrung 100 % dicht ist, sind nachweislich Chemikalien, Gas und radioaktive Stoffe ins Trinkwasser gelangt. Frühere idyllische Landschaften sind heute verwüstete Industriezonen, deswegen ist diese gefährliche Methode in Frankreich bereits verboten.

Die OMV verspricht zwar neue, „umweltverträgliche“ Methoden zu entwickeln – abgesehen davon, dass wir damit als Versuchskaninchen herhalten sollen – sind das die Fakten: Weiterhin fallen auch beim „Clean Fracking“ riesige Mengen an mit Schmiermitteln belastetem Gestein und massenhaft Bohrschlamm an, der mit Quecksilber, Arsen und Schwermetallen belastet sein kann. Und: Das Risiko, dass Gas und Radioaktivität ins Trinkwasser gelangen, bleibt auf jeden Fall bestehen. Überdies bedeutet jede Bohrstelle:

  • Eingezäunte und zubetonierte Flächen von 3 ha (= 3 große Fußballfelder)
  • Neue Zufahrtsstraßen für LKWs und schwere Maschinen
  • Kilometerlange Pipelines, auch um Millionen Liter Wasser her- und wegzupumpen
  • Noch mehr Lärm, Schmutz und Schadstoff-Emissionen
  • Noch mehr LKW -Verkehr
  • Unterirdische Erschütterungen und in der Folge Erdbebengefahr
  • Gefahr von Rissen in den Häusern
  • Solche Bohrstellen sind alle 4 Kilometer geplant!

Setzen Sie sich für eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder ein und unterschreiben Sie jetzt gegen Schiefergasbohrungen!

Zur parteiunabhängigen Bürgerinitiative:
Homepage: http://www.weinviertelstattgasviertel.at
Facebook: http://www.facebook.com/BI.SCHIEFESgas

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