10 Argumente für die Windkraft

Der Rohstoff Wind ist, wie das Sonnenlicht, die Wasserkraft oder die Biomasse, eine erneuerbare Energiequelle. Da das Thema Stromgewinnung mit Windkraft auch mehr und mehr in unserer Region aktuell wird haben wir einige Argumente gesammelt, welche Sinnhaftigkeit für die mittel- und langfristige Stromgewinnung durch Windkraftwerke bestätigen. 

  1. Windkraft wird durch festgelegte Preise für Windstrom unterstützt, der Strom aus erneuerbarer Energie kostet einen durchschnittlichen 3-Personenhaushalt gerade mal 1,50 Euro zusätzlich pro Monat.
  2. Die Hälfte der Windenergie wird bereits heute in Binnenländern erzeugt. Windenergie ist also nicht nur an Meerestküsten effektiv. Ein weiterer Grund für Windräder im Binnenland ist eine damit zu erzielende gleichmäßige Grundenergieerzeugung. Stünden alle Windräder nur in einer Region, wäre die Windenergieerzeugung durch die starken Schwankungen der dortigen lokalen Wetterverhältnisse bestimmt. Wichtig für eine gute Grundversorgung ist daher nicht nur, dass Windräder da stehen, wo viel Wind weht. Fast noch wichtiger ist dass die Windräder gut verteilt stehen, sodass immer ein Teil in Betrieb ist, wenn anderswo gerade Flaute ist
  3. Windräder in Binnenland bringen rund 90% der Leistung von Windrädern an der Küste. Es werden darum kaum mehr Windräder für die selbe Leistung gebraucht.
  4. Etwa 40% der erzeugten Leistung aus Windgeneratoren, zählt als „statistisch garantierte Leistung“, bei einem Niveau der Versorgungssicherheit von 99 %. Strom aus Windkraftwerken ist also im Regelfall garantiert verfügbar wenn er benötigt wird.
  5. Die bereits bestehenden Windparks reagieren in der Summe so langsam, dass man im Bedarfsfall bequem Reservekraftwerke hochfahren kann. Es müssen also keine konventionelle Kraftwerke „leer“ mitlaufen, damit bei Flauten Strom da ist. Genau das macht ja den Vorteil der großflächigen Verteilung der Windkraftwerke aus, die Energie wird verteilt im ganzen Land produziert.
  6. Wenn die gesamte Stromerzeugung eine Literflasche darstellt, ist der Anteil der Windenergie immerhin schon ein großes Schnapsglas (ca. 60 ml) voll. Das ist auf jeden Fall mehr als ein kleiner Tropfen. Windenergie gewinnt auch ständig an Bedeutung.
  7. Soviel Energie, wie in absehbarer Zukunft mit Windenergie erzeugt wird, lässt sich auch nicht mit Effizienzsteigerungen von konventionellen Kohle- und Gastkraftwerken einsparen. Es ist ganz einfach, je mehr Windkraftwerke desto weniger fossile Brennstoffe müssen in die Luft geblasen werden.
  8. Außer geringfügigen Sachschäden haben bisher keine Unbeteiligten unmittelbar durch Windräder körperlichen Schaden erlitten. Windkraftwerke gehören mit Sicherheit zu den sichersten Stromproduzenten.
  9. Ausführliche Untersuchungen haben keine gesundheitliche Beeinträchtigung durch die Schallentwicklung von Windrädern nachweisen können. Abgesehen davon werden Windräder in mindestens 2 Kilometer Entfernung von Orten betrieben, sie sind also garantiert dort wo man wohnt nicht zu hören.
  10. Zu guter Letzt: Wie sieht denn die Alternative aus? Ist ein Großkraftwerk, das 30 Kilometer entfernt seinen Kühldampfwolken den größten Teil des Jahres die Sonne vorenthält, angenehmer? Sind an die 100km² durch Braunkohletagebau weggebaggerte Landschaft (in Deutschland) schöner? Die riesen Hochspannungsleitungen? Was ist mit den verstrahlten Menschen im Uranbergbau? Wetterkapriolen, Versteppung und Meeresspiegelerhöhung durch den Klimawandel, der durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe angeheizt wird? Das ist zwar alles weit weg von uns und zum Glück nicht vor unserer Haustüre, und der Strom kommt bei mir immer aus der Steckdose.

Wenn wir weiter und vermehrt Strom als saubere Energie nutzen wollen werden wir um einen weiteren Ausbau von Windenergie nicht herumkommen. Und für politisches Hick-Hack ist dieses wichtige Thema viel zu schade finden wir!

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