Bundespräsident Fischer für Reichensteuer

Bundespräsident Heinz Fischer geht mit der Forderung von Bundeskanzler Werner Faymann nach neuen Reichensteuern konform. Im Interview mit der APA verweist Fischer auf die Notwendigkeit, Schulden abzubauen. Ehe man bei der Mindestsicherung kürzt oder kleine Pensionen nur marginal erhöht, ist es doch nahe liegend, dort, wo die höchsten Vermögenskonzentrationen und die größten Einkommen sind, einen Beitrag zu diesen wichtigen Aufgaben zu verlangen. Die Position, dass man überall sparen und etwas wegschnipseln kann, nur beim obersten Prozent der Bevölkerung darf man nicht einen Euro wegnehmen, wird immer mehr infrage gestellt werden.

Reflexartig erntete Bundespräsident Fischer für seine Aussagen auch gleich einen Rüffel von der ÖVP.

Nun, das wird die ÖVP ihren Wählern erklären müssen warum Privatvermögen über einer Million Euro nicht mit 0,3 bis 0,7 % besteuert werden können? Das trifft nämlich nur die reichsten 80.000 Österreicher, also rund ein Prozent der Bevölkerung und würde 500 Millionen und zwei Milliarden Euro für den Staatshaushalt bringen.

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