Wie mit Nahrung spekuliert wird

Wie schon in einem früheren Blogeintrag erwähnt nutzen wir die „Sommerpause“ in unserer Gemeinde um thematisch ein wenig „über den Tellerrand“ der lokalen Themen zu schauen. Das nachfolgende Thema betrifft uns aber eigentlich auch, schließlich ist ein großer Teil unserer Gemeindebürger landwirtschaftlich tätig.

Lebensmittelpreise werden längst nicht mehr von Angebot und Nachfrage bestimmt. Wie viel Reis, Getreide oder Zucker kosten, beeinflusst auch der Finanzmarkt. Dort spekulieren Investoren den Hunger herbei. Wie das Geschäft mit den lebenswichtigen Rohstoffen funktioniert, welche Folgen es hat und wie ein besserer Markt aussehen könnte, erklärt der Kurzfilm „Nahrungsmittelspekulation“ der deutschen Nichtregierungsorganisation WEED.

Da die Menschen in den Entwicklungsländern den größten Teil ihres Geldes für Nahrung ausgeben müssen, während es bei uns nur zehn bis 20 Prozent sind, trifft eine Preiserhöhung die Ärmsten ungleich härter. Viele Nahrungsmittelpreise sind stark gestiegen, während die Finanzinvestitionen in Rohstoffe neue Rekordgewinne ermöglicht haben. Finanzspekulation ist damit mitverantwortlich für Millionen zusätzliche Hungernde.

Veröffentlicht von michaelmrak

Learn from the past, dream of the future and live in the present.

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