Staatsbürgerschaft gegen Parteispende

Nicht nur der Richter, auch der ganze österreichische Rechtsstaat ist fehlgeleitet meint Uwe Scheuch, der dafür verurteilt wurde, dass er einem Russen die Staatsbürgerschaft versprach, um eine Parteispende zu bekommen.“Straffällige Asylwerber, Betrüger bekommen weniger Strafe als ich“, behauptet Scheuch, „und da frage ich mich: ist der Rechtsstaat richtig aufgestellt?“ Der FPÖ Politiker betonte heute in einem Interview, er habe „kein wie auch immer geartetes korruptes Geschäft gemacht“. Schließlich sei er auch nicht wegen Korruption verurteilt worden, sondern nur wegen eines „Versuchs einer Anbahnung“. Nun, jeder soll sich selbst ein Bild machen, hier gibt es das Telefongespräch zum nachhören. „Staatsbürgerschaft ist Part of the Game“ kann man hier deutlich hören. Also was jetzt, wer spricht hier die Unwahrheit?

Uwe Scheuch – No Na Part of the Game by georgholzer

„Wer mit einer Staatsbürgerschaft handelt, hat als Abgeordneter ausgedient“, sagt SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas. Gerade die Rechtsparteien, die permanent mit Anklagen wie „Asylmissbrauch“ und „Zuwanderungsschwemme“ hetzen, zeigen hier ihre Doppelmoral. „Die Staatsbürgerschaft soll anscheinend niemandem zuerkannt werden, außer es geht eine Parteispende an Scheuch und Co.“

Veröffentlicht von michaelmrak

Learn from the past, dream of the future and live in the present.

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