Ein paar Fakten gegen populistische Aussagen

Die Bundespolitik ist zwar „weit weg“ von unserer Gemeinde, aber es schadet trotzdem nicht immer wieder einmal über den Tellerrand zu sehen und einige der derzeit grassierenden Falschaussagen zu entzaubern:

Die FPÖ sagt, Griechenland muss raus aus dem Euro
Tatsache ist: Die FPÖ hat Griechenland erst in die Euro-Zone geholt. ÖVP Kanzler Schüssel hat mit Zustimmung der FPÖ in der Regierung am EU-Gipfel am 19. und 20. Juni 2000 in Portugal die Einführung des Euro in Griechenland beschlossen.“

Die FPÖ sagt, zurück in die guten alten Zeiten des Schilling
Tatsache ist: Der Schilling stand immer im engen Verhältnis zur D-Mark. Die D-Mark gibt es nicht mehr. Zu welcher Währung stünde dann der „neue“ Schilling im Verhältnis? Zum Euro natürlich.

Die FPÖ sagt, ohne Euro würde es uns besser gehen.
Seit Bestehen des Euro haben wir 27 Milliarden Euro (!) zusätzlich für unsere Volkswirtschaft lukriert. Am Export in die Eurozone hängt eine halbe Million Arbeitsplätze, am gesamten Export eine Million Arbeitsplätze. Wenn man das durchziehen würde, wären auf einen Schlag eine Million Arbeitsplätze gefährdet.

Die FPÖ hat „dringlich“ im Parlament beantragt, die Steuerquote von 42,8 % auf 39 % zu senken.
Das würde 12 Milliarden Euro Steuereinnahmen kosten. Wie soll man dann das Budget sanieren? Da muss man die Gesamtrechnung aufstellen, was das für den Staatshaushalt bedeutet.

Die FPÖ sagt, dass die Zuwanderer den Österreichern Arbeitsplätze nehmen
Wir haben eine Rekordbeschäftigung und die niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU. Das stabilisiert die Sozialsysteme und stützt den Inlandskonsum. Das ist auch eine Leistung unserer Zuwanderer. Ginge es jedoch nach der FPÖ, würde sie Leute, die hier beschäftigt sind, wegschicken.

Auch wenn durch die SPÖ sicherlich nicht alles 100% richtig gemacht wird (welche Partei kann das schon von sich behaupten) und auch Fehler passieren zeigt sich doch, dass die Sozialdemokratie ganz sicher nicht für populistische Angstmacherei zu haben ist, die bringt nämlich niemanden etwas.

In diesem Sinne versuchen wir auch auf Gemeindeebene alle guten und kreativen Ideen und Vorhaben zu unterstützen, egal von welcher Partei sie stammen. Weil es letztendlich nicht um das Wohlergehen von Parteien sondern von uns Bürgern gehen sollte!

Veröffentlicht von michaelmrak

Learn from the past, dream of the future and live in the present.

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