Der Kasperl kommt am 24. Dezember

kasperlEiner langjährigen Tradition folgend wird uns auch dieses Jahr wieder der Kasperl am heiligen Abend besuchen. Das ideale Programm vor der Bescherung, damit das Christkindl Zeit und Ruhe hat um den heiligen Abend vorzubereiten.

Wie immer kommt der Kasperl am 24.12. in die alte Volksschule von Großweikersdorf. Einlass ab 13:30, um 14 Uhr beginnt die Vorstellung bis ca. 15 Uhr.

Unsere jungen GemeindebürgerInnen erwartet wieder ein spannendes Puppentheaterstück, das SPÖ-TEAM-MATZKA freut sich auf viele Besucher!

Jugendheim – es funktioniert auch bei uns

Unsere Jugend in Großweikersdorf hat in den letzten 1 1/2 Jahren unglaublich viel weitergebracht. Nach einer privat gesponserten Initialzündung hat das Team von Tobias Piskula und Klaus Geiger einen alten Keller im Wasen gemütlich adaptiert und es wird auch darauf geachtet, dass die umittelbare Umgebung des Kellers nicht darunter leidet, dass sich dort regelmäßig bis zu 30 Jugendliche treffen. Ein selbstverwaltetes Jugendheim funktioniert also nachweislich auch bei uns, das wurde uns in den letzten 1 1/2 Jahren von der Großweikersdorfer Jugend eindrucksvoll bewiesen. Aber ein alter Keller bleibt ein alter Keller und kann wirkliche Räumlichkeiten nur sehr begrenzt ersetzen.

In Hollabrunn wird den Jugendlichen (so wie auch in Absdorf, Breitenweida, Ziersdorf und vielen anderen Gemeinden) besser unter die Arme gegriffen. Das wesentliche, nämlich geeignete Räumlichkeiten, wird üblicherweise gesponsiert. In Hollabrunn wurde beispielsweise das ehemalige ÖBB-Magazin neben dem Bahnhof von der SPÖ-Hollabrunn angemietet und die 200 Quadratmeter werden der Jugend kostenlos zur Benutzung überlassen.Leider haben wir als SPÖ-TEAM-MATZKA in Großweikersdorf nicht die Geldmittel, um so wie in Hollabrunn die Miete für ein Jugendheim zu finanzieren, aber wir sind hunderprozent sicher, dass so ein Konzept auch bei uns funktionieren könnte. Aus diesem Grund werden wir dieses Thema (unabhängig von Wahlterminen) auch in der kommenden Legislaturperiode vorantreiben. Idalerweise nicht gegen sondern gemeinsam mit den anderen Fraktionen im Gemeinderat,  weil es eigentlich kein parteipolitisches Thema sein sollte!

Wutbürger / Angstbürger

Pegida Supporters March In DresdenWeihnachten ist, so sagt man, die Zeit der Nächstenliebe und Harmonie. Wie dies von manchen Mitbürgern in Deutschland interpretiert wird kann man dieser Tage erleben. Die Demonstranten nennen sich selbst pathetisch “Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” (Pegida). Was von den inhaltlichen Aussagen der Pegida Bewegung zu halten ist kann in diesem Spiegel Artikel sehr gut nachvollzogen werden, nämlich gar nichts. Die Anhänger von Pegida schreien “Wir sind das Volk”. Sie kapern damit die Losung, die im Herbst 1989, kurz vor dem Fall der Berliner Mauer, Hunderttausende Menschen in der DDR gegen den kommunistischen SED-Unrechtsstaat riefen. Die Anti-Islam-Bewegung versucht, damit an die damalige Montagsdemonstrationsbewegung anzuknüpfen. Doch Pegida macht Stimmung gegen Flüchtlinge in Deutschland – das hat mit Menschenwürde, Freiheit und Demokratie, den Werten der friedlichen Revolution von einst, nichts zu tun. Mann könnte noch viele logische Argumente gegen diese Art der Wutbürger (oder sind es eher Angstbürger?) vorbringen, für logische Argumente sind diese Menschen leider kaum zugängig. Der deutscher Werbetexter, Politikberater und Autor Frank Strauss bringt es in einem Blogposting auf den Punkt was von Pegida zu halten ist und wie man nicht auf diese “Bürgerbewegung” reagieren sollte:

Ich muss nicht Verständnis aufbringen für die Sorgen und Ängste von Menschen, die offenbar zu kalt und gefühlsverarmt sind, um zu erkennen, welche Ängste ihre instinktlosen Demonstrationen bei Flüchtlingen und Einwanderern auslösen.

Ich muss nicht verstehen, warum 25 Jahre nach dem Mauerfall – in nahezu ausländerfreien Zonen – Menschen gegen Ausländer auf die Straße gehen, nur weil sie nach über zwei Jahrzehnten nicht kapiert haben, womit Deutschland sein Geld und seinen Wohlstand verdient: mit Internationalität.

Ich muss nicht ertragen, dass eine Demonstrantin in Dresden in die Kamera spricht: “Wir sind nicht ’89 auf die Straße gegangen, damit die jetzt alle kommen” während sie so aussah, als sei sie ’89 nur auf die Straße gegangen, um bei ihrem Führungsoffizier die zu verpfeifen, die wirklich gingen. Diese Demonstrationen “Montagsdemonstrationen” zu nennen, ist eine weitere Instinktlosigkeit gegenüber denjenigen, die ’89 für Freiheit und offene Grenzen auf die Straße gingen.

Ich muss nicht akzeptieren, dass Menschen, die seit Jahrzehnten direkt und indirekt Transferleistungen in bisher ungekannten Höhen entgegengenommen haben, nun nicht einmal Flüchtlingskindern ein Dach über dem Kopf gönnen.

Ich muss nicht wie CSU und manche in der CDU die Fehler vor allem dieser beiden Parteien aus den 60er bis 90er Jahren wiederholen und diesen eiskalten Demonstranten auch noch verbale Zückerchen zuwerfen – von AfD und der anderen braunen Brut ganz zu schweigen.

Ich muss nicht christlich sein zu Menschen, die angeblich die christliche Tradition verteidigen, um dann ausgerechnet zur Weihnachtszeit Hass und Ausgrenzung zu predigen.

Ich muss nicht nach Ursachen suchen, um den niedersten Instinkt, zu dem die menschliche Rasse fähig ist, zu erkennen: Das Treten nach unten und das Abwälzen persönlicher Probleme und Unfähigkeiten auf willkürlich ausgewählte Sündenböcke.

Ich muss nicht ertragen, dass Menschen, die seit Jahren den Hintern nicht bewegt bekommen, ausgerechnet dann aktiv werden, wenn es gegen Minderheiten geht.

Ich muss nicht daran erinnern, dass die deutschen sozialen Sicherungssysteme im Jahr 2012 über 22 Milliarden EUR netto durch Einwanderer und deren Nachfahren eingenommen haben – und dass diese Gelder am Ende dem Pöbel von Dresden auch noch die Rente zahlen werden.

Ich muss nicht diplomatisch sein, sondern so, wie noch viel mehr Menschen in Deutschland sein sollten, offensiv:

Braune Brut von Dresden: Ihr seid die Schande Deutschlands.
Unbarmherzig, hasserfüllt, menschenfeindlich und aus ganzem Herzen verachtenswert.

Warum wir hier darüber schreiben? Weil das dumpfe Schüren von Angstgefühlen leider auch in Österreich zum Tagesgeschäft mancher politischer Darsteller gehört, weil damit auch bei uns in Österreich Stimmung gemacht wird gegen die Schwächsten unserer Gesellschaft. Weil Solidaridät dort beginnt wo es um den menschlichen Umgang miteinander und Empathie füreinander geht und mit Rassismus und Fremdenhass noch nie ein Konflikt gelöst wurde. Und weil einem dies gerade in der der Adventzeit besonders zu denken geben sollte.

Lernen Sie Geschichte Herr Gemeinderatskollege

judenwitzNachdem Gemeinderat Otzlberger im vergangenen Monat überregional mit sehr bedenklichen Inhalten auf seiner Facebook Seite auffiel (HEUTE und die Bezirksblätter berichteten darüber) und wie zu erwarten keinerlei Einsicht über sein Verhalten gezeigt hat, erfreut er nunmehr seine Facebook Gemeinde mit fragwürdigen Naziwitzen. Wir bieten uns gerne an Nachhilfe in Sachen Judenverfolgung und drittes Reich zu geben. Rechtlich wird gegen derartige Postings wohl nichts zu sagen sein, ob sich dieses Verhalten mit der Funktion eines Gemeinderats vereinbar lässt überlassen wir aber gerne unseren Lesern. Wir finden derartige “Witzchen” jedenfalls unangemessen, nicht aus “politischer Korrektheit” oder aus “Gutmenschentum” sondern aus der tiefen Überzeugung, dass die Opfer der damaligen Greuel mit solchen “Witzchen” ganz sicher keine Freude haben.

Oder will Herr Otzlberger gar durch derartige Postings die damalige Schreckensherrschaft der NSDAP relativieren? Das hoffen wir doch nicht, auf jeden Fall betrachten wir ein derartiges Humorverständnis mehr als problematisch. Unser Verständnis von Humor ist das jedenfalls nicht.

Weihnachtsfeier des Großweikersdorfer Penionistenverbands

Auch in diesem Jahr fand in den Räumlichkeiten des Gasthofs Andreas Maurer die alljährliche Weihnachtsfeier  des Pensionistenverbands statt. Frau Anna Behmer, wurde vom Vorsitzenden des Pensionistenverbands Tulln, Hans Herbert Walder, mit einem Blumengruß beehrt. Unsere 99 jährige Mitbürgerin hat sich darüber sehr gefreut.

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Hans Herbert Walder beglückwünscht unsere 99 jährige Mitbürgerin Anna Behmer

Bei einem leckeren Schnitzel mit Salat und mit selbst gebackener Weihnachtsbäckerei fand die Weihnachtsfeier einen tollen Ausklang. Hier gibts es weitere Impressionen von der Weihnachtsfeier zu sehen.

Welche Themen wir für unseren älteren Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde auf der Agenda haben kann unter anderem hier nachgelesen werden.

Barbarazweigerlaktion am Samstag, 6. Dezember

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Einer liebgewonnenen Tradition folgend veranstalten wir auch dieses Jahr wieder unsere Barbarazweigerlaktion am Hauptplatz vor der Bäckerei Burger. Für leckere Schmankerln und heiße Getränke ist gesorgt ;-)

  • Ort: Großweikersdorf, Hauptplatz 5 (vor der Bäckerei Burger)
  • Zeit: 09:00 – 11:00

Hier gehts  zur Veranstaltungsseite auf Facebook.